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Aktuelle Spielberichte

Von Roland Jungi

 

Den Emmentalern gelang im Seeland kein Start nach Mass. Diese lagen nach zwanzig Minuten mit zwei Treffern im Rückstand. Dank des Anschlusstreffers von Jasari kurz vor der Pause kamen die Kirchberger wieder ins Match zurück. Dominierten den Durchgang zwei. Dank des Kopftores von Tim Schär in der Schlussphase erspielten sich die Gäste den einen Punkt beim 2:2-Remis.

 

Die Partie entwickelte sich sofort zum offenen Schlagabtausch. Dabei übernahm das Team von Trainer David Meister das Spieldiktat. Burkart vergab innert drei Minuten zwei gute Möglichkeiten. Kirchbergs Assistenztrainer Hans Tschannen, welcher den abwesenden Trainer Aebi an der Seitenlinie vertrat, musste zur Kenntnis nehmen, dass seine Spieler den Tritt in die Partie noch längst nicht gefunden hatten. Dies bestrafte Schultheiss beim Führungstreffer der Lysser in der 16. Minute. Die Reihen der Gäste waren danach noch nicht richtig sortiert, als Collaviti zum 2:0 nur drei Minuten später nachdoppelte. Erst jetzt reagierten die Kirchberger. Hostettler, Jäggi und Genovese vergaben gute Möglichkeiten, sich den Anschlusstreffer notieren zu lassen. In der 45. Minute nahm sich Jasari das Sprichwort zu Herzen – gib dem Ball eine Chance! Dessen Distanzschuss liess Torhüter Mülchi zusehends zwischen den Händen hindurch gleiten!

 

Kirchbergs Dominanz wurde belohnt!

Angestachelt durch das 2:1 starteten die Gäste druckvoll in die zweite Halbzeit und liessen die Lysser kaum mehr über die Mittellinie hinaus kommen. Der eingewechselte Gratassi sah in der 58. Minute seinen Schuss auf der Linie von der gegnerischen Verteidigung befreit. Erstaunlich reagierten zum Missfallen von Trainer Meister die Lysser, statt wieder Akzente in der Vorwärtsbewegung zu setzen. Leider wurde die Gangart im intensiv geführten Match zusehends rustikaler. Die einzige Möglichkeit in den zweiten 45 Minuten für die Gastgeber hatte Lopafido, eingewechselt, nach 71 Minuten. Doch er vermochte Goalie Schädler nicht zu beunruhigen. Nachdem Tim Schär in der 76. Minute mittels Kopfball noch an Torhüter Mülchi scheiterte, köpfte dieser den von Jasari getretenen Eckball unhaltbar zum Ausgleich ein. Bis zum Schluss waren die Kirchberger näher am möglichen Vollerfolg. Sodass letztlich gesagt werden kann: die Emmentaler liessen unnötig im Seeland Punkte liegen!

 

Fussball – 2. Liga Gruppe 2

 

Lyss – Kirchberg               2:2 (2:1).

Stadion Grien. – 100 Zuschauer.

Tore: 16. Schultheiss 1:0. 19. Collaviti 2:0. 45. Jasari 2:1. 76. Tim Schär 2:2.

SV Lyss: Mülchi; Krüttli, Bakari, Kellerhals, Brack; Burkhart, Affolter (91. Santos Ferreira), Oehler, Schultheiss; Gonzalez (81. Ferreira); Collaviti (66. Lopafido).

FC Kirchberg: Schädler; Guntern (46. Rauch), Niederer, Röthlisberger, Scheidegger; Tim Schär (87. Kannathasan), Hostettler, Genovese (46. von Ballmoos); Jasari, Jäggi, Luca Schär (46. Gratassi).

Der FC Kirchberg ist zu Hause weiterhin ungeschlagen. Am Sonntagnachmittag stellt die zweite Mannschft von Ajoie-Monterri die Kirchberger die gesamten 90. Minuten nie vor grössere Probleme. Die zahlreich erschienenen Zuschauer erleben bei schönstem Herbstwetter eine konzentrierte Heimmannschaft. Diese überfährt die Gäste aus dem Jura und gewinnt verdient mit 4:0. Mann des Spiels ist Fabio Jäggi, der sich viermal als Torschütze feiern lassen kann.

Jäggi mit dem Kopfball-Hattrick in der ersten Halbzeit

Nach einer schwachen Leistung gegen den FC Diaspora hat sich der FCK gegen den FC Ajoie-Monterri sichtlich etwas vorgenommen. Das Heimteam startet hochkonzentriert in die Partie. Schnell gelingt es den Kirchberger das Spieldiktat an sich zu reissen. Bereits in den Startminuten haben Gratassi und Jasari auf den Aussenseiten viel freien Raum und nutzen diesen, um Chancen zu kreieren. Nach einer guten Flanke von Gratassi ist es Tim Schär, der die erste Chance des Spiels knapp am Tor vorbei köpft. In Minute 15 bringt Gratassi den Ball erneut gefährlich zur Mitte. Dieses Mal ist Jäggi  zur Stelle und trifft per Kopf zum 1:0. Nach dem Führungstreffer powert die Aebi-Elf weiter und kreiert viele Chancen. Eine Ecke von Jasari findet Jäggi als Abnehmer, welcher in der 35. Minute erneut per Kopf trifft. Der FC Ajoie-Monterri kann sich gegen die starken Kirchberger an diesem Nachmittag nicht wehren. Sind die Gäste mal am Ball, wissen sie nicht viel mit ihm anzufangen. Auch ihre  Abstösse landen meist gleich wieder in den Füssen der Heimmannschaft. Dann kommt es für die Jurassier  vor der Pause noch dicker: Nach einem Foul an Schär sieht Gueye seine zweite gelbe Karte und fliegt vom Platz. Den anschliessenden Freistoss von Jasari verwandelt Jäggi wiederum per Kopf zum 3:0.

Ajoie-Monterri zu keiner Reaktion fähig.

Auch in der zweiten Halbzeit bleiben die Gäste aus dem Jura harmlos. Kirchberg dominiert die Partie nach Belieben. Weil Hostettler jedoch einen Penalty verschiesst wird die definitive Entscheidung herausgezögert. Erneut ist es dann ein Eckball, der den FC Ajoie-Monterri vor Probleme stellt. Jäggi hat den Kopf wieder am richtigen Ort und erzielt nach 70. Minuten sein viertes Tor. Der FC Kirchberg hat auch nach dem 4:0 noch nicht genug. Jasari und Schär vergeben weitere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Mit dem Schlusspfiff befreit der Unparteiische die Gäste von der drückenden Überlegenheit der Platzherren.

Dem FCK ist es gelungen, nach der Enttäuschung gegen den FC Diaspora eine Reaktion zu zeigen. Das Heimteam liess die Jurassier nie richtig in die Partie kommen. So gelingt den Gästen während den gesamten 90 Minuten kein einziger Torschuss. Am nächsten Samstag steht für die Kirchberger ein weiterer Charaktertest auf dem Programm. Die Aebi-Elf erwartet in Lyss eine schwierige Aufgabe.

Meisterschaft, 2. Liga regional

FC Kirchberg- FC Ajoie-Monterri

Tore:

FC Kirchberg: Sieber, Scheidegger (71. Reist), Röthlisberger, Niederer, De Gaetano (62. L. Schär), Jasari, Genovese (62. Guntern), Hostettler (71. Guedes), Gratassi (62. Rauch), T. Schär, Jäggi

FC Ajoie-Monterri: Bourquin, Martin, Gueye, Vuitel, Micovic, Jacquart, Zuber, Renzi, De Moerloose, Hayoz, Monfrini

Der FC Kirchberg fährt gegen den FC Develier die nächsten drei Punkte ein. Die erste Halbzeit dominierte das Heimteam nach belieben. Den Kirchbergern gelingt es jedoch nicht, die Dominanz über 90 Minuten aufrecht zu erhalten. In der zweiten Halbzeit sichert sich der FCK den Sieg mit einer solidarischen Mannschaftsleistung und einem guten Goalie.

Dominante erste Halbzeit der Aebi-Elf

Den Kirchbergern gelingt der Start in die Partie. Sie dominieren den Gast aus dem Jura in allen Belangen. Bereits in der Startphase lassen die Offensiv-Kräfte des FCK diverse gute Möglichkeiten aus. In der 17. Minute ist es Kannathasan, der einen Querpass in den Sechzehner verwerten kann. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung bereits überfällig. Develier macht weiterhin einen passiven Eindruck und verliert fast jeden Zweikampf. Nach einem seitlichen Freistoss wird Jäggi im Sechzehner gefoult. Den anschliessenden Penalty verwertet Jasari mit voller Überzeugung in der 25. Minute. Nach einem längeren Verletzungsunterbruch zehn Minuten vor der Halbzeit flacht Kirchbergs Druckphase ab. Vor der Pause kommen die Jurassier immer besser ins Spiel. Als der Pausenpfiff des Schiedsrichters ertönt, sollten die Kirchberger höher in Führung liegen. So geht es mit dem 2:0 in die Pause.

Träge Kirchberger in zweiter Halbzeit

Nach der Pause sind es die Gäste, die besser ins Spiel kommen. Develier gelingt es, das Spieldiktat an sich zu reissen. Nun drücken sie auf ihren ersten Treffer, der nach einem Solo von Gygax in der 50. Minute Tatsache wird. Die Abwehr des FCK sieht dabei nicht wirklich stilsicher aus. Kirchberg kann sich zwar immer wieder befreien und kommt zu guten Kontermöglichkeiten. Diese werden jedoch zu wenig genau zu Ende gespielt. Es braucht eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. FCK-Goalie Schädler kann sich mit einigen Paraden auszeichnen. Den beiden Teams gelingt kein weiterer Treffer. Somit endet die Partie mit 2:1.

Nach einem perfekten Start musste das Heimteam in der zweiten Halbzeit um den Sieg zittern. Letztendlich bleiben die drei Punkte in Kirchberg. Nach drei Siegen in Serie stehen die Kirchberger auf Tabellenplatz zwei. Am kommenden Wochenende steuert die Aebi-Elf beim Aufsteiger FC Diaspora den nächsten Sieg an.

 

Meisterschaft, 2. Liga regional

FC Kirchberg – FC Develier

Tore. 17. Kannathasan, 25. Jasari, 50. Gygax

FC Kirchberg: Schädler, Guntern, Scheidegger, Niederer, De Gaetano, von Ballmoos, T. Schär, Kannathasan (60. Rauch), Jasari (80. Guedes), Gratassi (60. L. Schär), Jäggi (85. Röthlisberger)

FC Develier: Biedermann, Gester, Georgy, Chételat, Mischler, Lotz, Favre, Dramé, Ralha, Gygax, Traore

Kirchberg gewinnt das vierte Heimspiel der Saison verdient. Nach einer intensiven ersten Halbzeit macht der FCK im zweiten Durchgang alles klar. Nidau taucht zu selten vor dem Tor der Kirchberger auf, um ihnen den Sieg strittig zu machen. Am Ende steht es 4:2.

Konzentrierter Start der Kirchberger

Das Heimteam agiert von Beginn an konzentriert. Dem Gegner wird wenig Platz gelassen. So verstrickt die Aebi-Elf das Team vom Bielersee schon früh in Zweikämpfe, die mehrheitlich von den Kirchbergern gewonnen werden. Bereits in den Startminuten kommt das Heim-Team zu mehreren Chancen. Nach 5 Minuten fliegt ein Kopfball nahe am Tor der Nidauer vorbei. In der 10. Minute bringt Jasari den Ball erneut gefährlich zur Mitte. Nach einem Kopfball von Schär ist Jäggi zur Stelle und schiebt zum 1:0 ein. Auch in der 24. Minute ist es Jäggi der einen Abpraller verwertet. Sein Doppelpack schnürt er sehenswert von der Strafraumkante. Ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau des FC Kirchberg lädt die Nidauer zu einem Konter ein. Luzubu tankt sich durch und drescht den Ball in der 28. Minute ins Tor. Der Anschlusstreffer für Nidau. Vor der Halbzeit bleibt Kirchberg die Mannschaft mit mehr Ballbesitz.

Schneller Treffer in zweiter Halbzeit

Auch in der zweiten Halbzeit gelingt den Kirchbergern ein Start nach Mass. Nach dem Anstoss zur zweiten Halbzeit kombinieren sich die Hausherren zu einem weiteren Eckball. Diesen verwandelt Tim Schär in der 46. Minute mit einem wuchtigen Kopfball. Der FC Nidau gab sich jedoch nicht geschlagen. Den Nidauern wird im Angriff nach dem Anspiel ein Freistoss zugesprochen. Bei Kirchberg stimmt bei der anschliessenden Flanke die Zuordnung nicht und Espasandin realisiert in der 49. Minute den erneuten Anschlusstreffer. Danach gelingt den Gästen jedoch nicht mehr viel. Die neuen Offensivkräfte bringen bei Kirchberg wieder mehr Druck auf das Tor der Nidauer. In der Schlussviertelstunde sehen die Zuschauer in Kirchberg gleich mehrere hochkarätige Chancen des FCK. Zuerst vergibt Niederer eine vielversprechende Möglichkeit auf die Entscheidung und danach ist es Kannathasan, der allein vor dem Nidau-Goalie auftaucht, den Ball jedoch nicht im Tor unterbringt. In der 80. Minute kann Guedes die definitive Entscheidung herbeiführt. Er lupft den Ball zum 4:2 ins Tor.

Am Ende ist Kirchberg der verdiente Sieger. Mit einer konsequenteren Chancenauswertung hätte das Resultat einiges höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. Auch bei den Gegentoren sehen die Kirchberger nicht gut aus. So kommt es, dass Nidau aus zwei Chancen zwei Tore erzielt. Am Ende steht eine solide Leistung, die ein gutes Gefühl gibt für die nächste Partie. Die Kirchberger gastieren am kommenden Sonntag bei Azzurri Bienne.

 

Meisterschaft, 2. Liga regional, Gruppe 2

FC Kirchberg – FC Nidau

Tore: 10. Jäggi, 24. Jäggi, 28. Luzubu, 46. T. Schär, 49. Espasandin, 80. Guedes

FC Kirchberg: Schädler, Guntern, Scheidegger, Niederer, De Gaetano (78. Guedes), Jasari (75. Genovese), Hostettler, T. Schär, Reist (55. Kannathasan), L. Schär (60. Gratassi), Jäggi

FC Nidau: Kobel, Müller, Hofer, Catanese, Peneranda, Vazquez, Kurti, Vonäsch, Verardi, Küffer, Luzubu

Von Roland Jungi

 

Die Mannschaft von Trainer Klaus Aebi bezog in der 3. Runde des «Jakob Markt Berner Cup» eine überdeutliche 1:6-Niederlage aus. Das hohe Ergebnis täuscht über die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. Muri-Gümligen bewerkstelligte den Sieg mit einer eindrücklichen Effizienz.

 

Der Cup-Match begann vielversprechend. Die beiden ersten Möglichkeiten lies sich Kirchbergs Stürmer Gratassi notieren. Beide Möglichkeiten machte Goalie Stoyanov sehenswert zunichte. Zudem wurde dem wirbligen Stürmer in der 11. Minute eine Tor wegen Offside aberkannt. Doch genau nach einer Viertelstunde gingen die Platzherren durch einen unhaltbaren Schuss von Likaj in Führung. Danach fand der offene Schlagabtausch seine Fortsetzung. In der 33. Minute liessen die Kirchberger Lokaj gewähren, welcher sich mit einem unhaltbaren Distanzschuss für seine ihm gewährten Freiheiten bedankte. Oder anders gesagt: die Effizient des Teams von Trainer Pileggi fand seinen Lauf. Wie es sich beim 3:0 kurz vor der Pause zeigte. Lokaj buchte nach einem Fehler in der Kirchberger Abwehr bereits die frühe Vorentscheidung.

 

Muri-Gümligen und die unglaubliche Effizienz im Abschluss!

Dass sich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs noch nicht geschlagen gaben, bewiesen diese mit einer Zwischenoffensive. Erneut kannte Lokaj bei der ersten Möglichkeit für Muri-Gümligen kein Pardon und erhöhte auf 4:0, gefolgt vom 5:0 durch Andrejevic in der 51. Minute. Zwei Weitere Möglichkeiten liessen die Gäste ungenutzt verstreichen, was Panic in der 63. Minute zum 6:0 rigoros ausnutzte. Luca Schär, eingewechselt, schoss knapp eine Viertelstunde vor Schluss noch den Ehrentreffer für die Kirchberger zum 6:1-Schlussresultat.

 

Fussball – Jakob Markt Berner Cup – 3. Runde

 

Muri-Gümligen – Kirchberg       6:1 (3:0).

Füllerich. – 50 Zuschauer. – SR Streit.

Tore: 15. Likaj 1:0. 33. Lokaj 2:0. 40. Lokaj 3:0. 48. Lokaj 4:0. 51. Andrejevic 5:0. 63. Panic 6:0. 76. Luca Schär 6:1.

FC Muri-Gümligen: Stoyanov; Vranovci, Michael Nilovic, Giuliani, Sinnathamby; Andrejevic, Likaj (60. Bühler), Müller; Gilgen (80. Dede); Lokaj (52. Nika), Panic (65. Solazzo).

FC Kirchberg: Schädler; De Gaetano (46. Guntern), Niederer, Scheidegger, Aellig; Tim Schär, Rebelo, Genovese (50. Luca Schär); Selimi (65. Burkhard), Jäggi (58. Reist), Gratassi.

 

Das Verfolgerduell endet mit glücklichen Aarbergern. Nach dem die Kirchberger die erste Halbzeit dominieren, bauen sie in der zweiten Halbezeit ab. Die Aarberger nutzen die Unkonzentriertheiten des FCK gnadenlos aus. Dank ihrer Effizienz gewinnen sie am Ende 4:2.

Guter Start des FC Kirchberg

Kirchberg kommt gut in die Partie. Immer wieder tauchen sie gefährlich vor Aarberg-Goalie Känel auf. Dabei lässt Jäggi bereits in den Startminuten zwei gute Chancen auf die Führung aus. Nach 13 Minuten lupft Jäggi einen langen Ball von Niederer sehenswert über Aarbergs Schlussmann zum 1:0. Das Spiel auf der Aarolina ist von vielen Zweikämpfen und langen Bällen geprägt. In der 20. Minute bringt Scheidegger Aarbergs Hofer im Strafraum zu Fall. Den Penalty verwandelt Schleiffer sicher zum Ausgleich. Kirchberg kann reagieren und lässt weiter Chancen auf die Führung aus. Nach einem langen Einwurf von Röthlisberger verlängert Jäggi per Kopf und Jasari trifft zur erneuten Kirchberger Führung. Mit diesem Resultat geht es in die Pause.

Aarberg verbessert sich in Halbzeit zwei

Der Pausentee setzt bei Aarberg neue Kräfte frei. Das Heimteam ist nun präsenter und macht den wacheren Eindruck. Der Aebi-Elf gelingt es nur noch selten einen Ball im letzten Drittel festzumachen. Durch einen Eckball in der 52. Minute gleicht Simon Heimberg für Aarberg aus. Nur zwei Minuten später haben die Aarberger das Spiel gedreht. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Spielaufbau der Kirchberger wird Schleiffer lanciert. Dieser nützt auch seine zweite Chance zum 3:2. Kirchberg wirkt in der letzten halben Stunde träge. Trotzdem tauchen sie noch im Strafraum der Aarberger auf. Tim Schär vergibt die beste Chance auf den Ausgleich. Kirchberg versucht es bis zum Schluss, doch ist zu wenig zwingend und zu ideenlos. Auf der anderen Seite spielt Aarberg ihre Kontermöglichkeiten nicht konsequent zu Ende. In der 93. Minute wirft Kirchberg bei einem Eckball ein letztes Mal alles nach vorne. Der Schuss von Guedes bleibt jedoch an einem Aarberger hängen. Daraus können die Platzherren einen letzten Gegenstoss lancieren. Schleiffer schnürt seinen Hattrick, indem er ins leere Tor einschiebt.

Am Ende sind beide Teams jeweils eine Halbzeit überlegen. Kirchbergs mangelnde Chancenauswertung und der Leistungseibruch in der zweiten Halbzeit bringt die Aebi-Elf um den Sieg. Das Verfolgerduell geht an den FC Aarberg, der nun drei Punkte Vorsprung auf die Kirchberger hat. Will Kirchberg an der Spitzengruppe dranbleiben, reichen 45 gute Minuten nicht aus. Die Chance auf die nächsten drei Punkte kommt am nächsten Samstag. Der FCK empfängt um 17:00 Uhr den FC Nidau.

 

Meisterschaft 2. Liga regional

Tore: 13. Jäggi, 20. Schleiffer (FE), 30. Jasari, 52. S. Heimberg, 54. Schleiffer, 90+3. Schleiffer

FC Aarberg:  Känel, Marti, Läderach, S. Heimberg, Freudiger, Wijler, J. Heimberg, Hofer, Schwab, Schleiffer, Möri

FC Kirchberg: Schädler, Scheidegger, Röthlisberger, Niederer, De Gaetano, Guntern (73. Genovese), T. Schär, Von Ballmoos (45. Hostettler), Reist (73. Guedes), Jasari, Jäggi (77. Gratassi)

Der FC Kirchberg holt gegen den FC Ins seinen zweiten Sieg der Saison. Dies obwohl die Platzherren gegen den aufsässigen Aufsteiger zu Beginn noch Mühe bekundeten.  Erst nach 20 Minuten finden die Kirchberger langsam ins Spiel. Eine starke zweite Halbzeit sichert dem Heimteam schlussendlich den klaren und verdienten Sieg.

Müde Startphase des FCK

Die Zuschauer in Kirchberg erleben einen verhaltenen Start der Heimmannschaft. Ins macht den wacheren Eindruck. In den ersten Minuten lassen sich kaum gute Aktionen der Kirchberger festhalten – im Gegenteil, es sind die Aufsteiger, die zwei gute Möglichkeiten auf die Führung auslassen. Auch zwei schnelle Konter können die Gäste nicht mit einem Tor abschliessen. Danach fangen sich die Kirchberger langsam. Sie kombinieren sich in die Hälfte der Gäste und tauchen immer wieder gefährlich vor Ins Goalie Steiner auf. Dieser verhindert mit guten Paraden den Rückstand. Nach vier schönen Aktionen kann jedoch auch der gute Schlussmann der Inser den Rückstand nicht verhindern. Jäggi verwertet den Abpraller nach einem Schuss von Luca Schär in der 40. Minute zum 1:0. Mit diesem Resultat geht es in die Pause.

Kirchberger zeigen Reaktion in Hälfte zwei

Zum Start der zweiten Halbzeit ist der FCK bereit. Die Aebi-Elf startet mit grosser Laufbereitschaft in die zweite Spielhälfte. Der hohe Druck des Heimteams stellt den Gast immer wieder vor Probleme. So spielt die Inser Defensive immer wieder ungenaue Bälle nach vorne. Bereits in der 49. Minute gelingt den Kirchbergern das 2:0. Luca Schär verwertet eine scharfe Hereingabe von Joel Reist eiskalt. Die Hausherren haben die Partie danach im Griff. Sie halten die Konzentration hoch und den Ball in den eigenen Reihen. Dem FC Ins wiederum fehlen an diesem Samstag die Ideen in ihrem Offensivspiel. So sind es die Kirchberger, die auf die definitive Entscheidung drücken. Dino Gratassi, mittlerweile für Reist ins Spiel gekommen, setzt sich in der 86. Minute auf der rechten Aussenbahn entschlossen durch und spielt scharf zur Mitte. Der Inser Bill kann die Gefahr nicht abwenden und trifft ins eigene Tor. Die Entscheidung. Ein weiterer schön vorgetragener Angriff über die linke Seite vollendet Tim Schär zum Endstand von 4:0.

Kirchberg gewinnt am Ende klar, auch wenn sie einen denkbar schlechten Start erwischt haben und einige gute Torchancen ausliessen. Dies zeigt, für das Trainer-Team gibt es weiterhin viel zu tun. Die Kirchberger sollten nun aber gewarnt sein, denn normalerweise werden solche Schwächephasen, wie die ersten 20 Spielminuten, in der 2. Liga sofort bestraft.

Nächsten Samstag wartet mit dem FC Aarberg ein erfahrenes Team mit gleich vielen Punkten auf die Kirchberger. Die Partie wird um 17.00 Uhr auf der Aarolina in Aarberg angepfiffen.

 

Meisterschaft, 2. Liga regional, Gruppe 2

FC Kirchberg – FC Ins

Tore: 40. Jäggi, 49. L. Schär, 86. Bill (ET), 88. T. Schär

FC Kirchberg: Sieber, Aellig, Scheidegger, Röthlisberger, De Gaetano, Reist (Gratassi), T. Schär, Von Ballmoos, Rauch (Guntern), L. Schär (Guedes), Jäggi

FC Ins: Steiner, Mani, Colaianni, Kammermann, Miranda, Bill, Etzensperger, Zesiger, Menétrey, Schwab, Kocher

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Am Mittwochabend gastierte der FC Kirchberg bei CS Lecce auf dem Längfeld in Biel. Dem FCK reicht eine dominante Halbzeit, um das Spiel zu entscheiden und in die nächste Cup-Runde einzuziehen. Der Sieg war nie gefährdet, dennoch überzeugten die Kirchberger nicht durchgehend.

Dominante erste Halbzeit des Oberklassigen

Trainer Aebi rotierte die Mannschaft durch. Nur drei Positionen blieben im Vergleich zum Meisterschaftsstart unverändert. Viele junge Spieler erhielten eine Chance, sich für die Start-Elf zu empfehlen. Der Gast aus Kirchberg kam gut in die Partie. Mit vielen Flachpässen wurde das Spiel von hinten aufgezogen. Das Viertliga-Team hatte Mühe in die Zweikämpfe zu kommen. Das erste Tor fiel nach einem Standard. Sujanth flankte präzise zur Mitte, der Ball segelte durch den Strafraum, ging an den Pfosten und prallte ins Feld zurück. Alessio konnte nur noch einschieben. Das 1:0 fiel bereits in der 8. Minute. Auch nach dem Führungs-Treffer blieben die Kirchberger konzentriert. Die Gastgeber schlugen viele lange Bälle. Wenn sie es flach versuchten, war meistens der Fuss eines FCK-Spielers dazwischen. Nach einem solchen Fehlpass von einem Lecce-Verteidiger wurde Bruno lanciert, dieser zog am Goalie vorbei und schob in der 30. Minute zum 2:0 ein. Erneut blieben die Kirchberger hartnäckig. Nach einem Ballgewinn und einer schönen Kombination über die linke Seite flankte Tim Schär auf Bruder Luca. Dieser verwandelte in der 34. Minute per Kopf zum 3:0. Danach schaltete das Aebi-Team einen Gang zurück. So kam es, dass sich auch der Goalie der Kirchberger empfehlen konnte. Nicolas parierte einen strammen Schuss von Lecces Ruggiero kurz vor der Pause ohne Probleme.

Kirchberg baut in 2. Halbzeit ab

Nach der Pause spielte Kirchberg weniger dominant. Vermehrt wurden lange Bälle geschlagen und die Kugel wurde leichtfertig verloren. Kirchberg verpasste es, den Ball besser in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner laufen zu lassen. Neben der von Unterbrüchen gezeichneten zweiten Halbzeit, vergab Kirchberg etliche Möglichkeiten. Das Unvermögen der Kirchberger und einige gute Paraden von Lecce-Goalie Djediat verhinderten den Führungs-Ausbau. Lecce war, trotz mehr Räumen im Mittelfeld, nicht zu einer Reaktion fähig. Dazu kam, dass die Bieler ab der 70. Minute nur noch zu zehnt waren. Iorio sah nach intensiven Diskussionen mit dem Unparteiischen zweimal die gelbe Karte. Das Spiel plätscherte danach vor sich hin. Kirchberg verwaltete den Sieg und brachte nur noch vereinzelt Tempo ins Spiel.

Schlussendlich ist der Sieg des FC Kirchberg verdient und lässt die Aebi-Truppe positiv auf die kommende Aufgabe blicken. Am Samstag um 17:00 Uhr empfangen die Kirchberger den SC Bümpliz zum zweiten Meisterschaftsspiel.

 

Berner Cup – Runde 2

CS Lecce (4.) – FC Kirchberg (2.)

Tore: 8. Alessio, 30. Bruno, 34. Luca

CS Lecce: Djediat, Bulla, Borriello, Paulino, Adeleke, Reudin, Fleury, Ioro, Ruggiero, Bucak, Bejjani

FC Kirchberg: Nicolas, Joel R, Moritz, Roger, Valentin, Luca (60. Ruedi), Tim S., Joel C., Sujanth (46.Tim R.), Bruno (60. Dario), Alessio (60. Arlind)

Kirchberg feiert gelungen Start in die neue Saison!

 

Von Roland Jungi

 

Das 3:0-Endresultat wiederspiegelt kaum die Verhältnisse beim Auftakt in die neue Meisterschaft der 2. Liga. Das Team von Trainer Klaus Aebi war der zweiten Mannschaft des FC Köniz in allen Belangen überlegen und hätte eigentlich noch höher gewinnen müssen.

 

Obschon das Thermometer am letzten Samstagnachmittag um 17 Uhr immer noch Werte im die 30 Grad zeigte, lieferten sich beide Teams einen animierten Start. Dass ausgerechnet in der 22. Minute ein Freistoss, welcher Jäggi unhaltbar per Kopf zur Führung der Platzherren, war hauptsächlich der noch gross vorhandenen und sichtbaren Nervosität geschuldet. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde musste Kirchbergs Goalie Schädler, mehrheitlich völlig unterbeschäftigt, einen Schuss von Pragasam unschädlich machen. Quasi im Gegenzug vermochte Rebelo eine gute Möglichkeit zum Ausbau der Führung nicht zu nutzen.

 

Kirchbergs Startfurioso zu Beginn von Halbzeit zwei!

Mit einem Paukenschlag eröffneten die Kirchberger Durchgang zwei. Ein Musterzuspiel von Torschütze Jäggi verwandelte Neuzuzug Rauch sehenswert. Damit war die Geschichte zu Gunsten der Einheimischen gelaufen, obschon diese in der 61. Minute Glück hatten, dass ein gut platzierter Schuss von Jovanovic noch von der Linie befreit werden konnte. Bereits acht Minuten später stand das Schlussresultat bereits fest. Luca Schär, eingewechselt, schloss einen perfekt ausgetragenen Konter zum 3:0 ab. Trotz vielen, danach vergebenen Möglichkeiten blieb es beim letztlich indiskutablen, nie gefährdeten Sieg der Kirchberger.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – Köniz             3:0 (1:0).

RAIFFEISEN-Arena. – 100 Zuschauer. – SR Driussi.

Tore: 22. Jäggi 1:0. 47. Rauch 2:0. 69. Luca Schär 3:0.

FC Kirchberg: Schädler; De Gaetano, Scheidegger, Röthlisberger, Reist (84. Guntern); Tim Schär, Rebelo (62. Genovese), Hostettler; Rauch (84. Cohen), Jäggi (62. Luca Schär), Burkhard (73. Kannathasan).

Verwarnungen: 70. Jordi, 75. Crnovrsanin, 83. Schär (alle Fouls)

Das 1:3-Schlussresultat zwischen den Vertretern des Emmentals und des Seelands entspricht ganz klar den gezeigten Leistungen der beiden Teams. Die Kirchberger suchten vergebens nach Lösungen und die Lysser nutzten die wenigen Gelegenheiten zu den ihnen wichtigen siegbringenden Toren.  

Bereits in der 3. Minute zeigte Brönnimann seine Gefährlichkeit auf. Dies hinterliess bei den Platzherren einige sichtbare Spuren. Lyss war das aktiveren und optisch überlegene Team. Aus dieser Situation resultierte noch kein Rückstand bei den Platzherren, welche immer noch händeringend nach Ideen suchten. Leider wurde die Gangart zusehends rustikaler. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistete das unsicher agierende Schiedsrichtertrio. Dank eines krassen Fehlers von Verteidiger Marco de Gaetano hiess es in der 25. Minute 1:0 für Lyss. Brönnimann luchste dem Kirchberger Kapitän den Ball ab und überwand Keeper Schädler mit einem unhaltbaren Heber. Die Reihen der Einheimischen waren nur vier Zeigerumdrehungen noch nicht richtig sortiert, als Brönnimann mit einem Konter die Führung der Seeländer auf zwei Tore ausbaute. Kurz danach fiel Jasari, später ausgewechselt, mit der ersten Kirchberger Torchance auf. Glück hatten die Emmentaler in der 40. Minute. Niederer kratzte für den bereits geschlagenen Torhüter den Ball auf der Linie weg. Den darauf folgenden dritten Corner köpfte Verteidiger Bakari an die Latte. Kurz vor der Pause bekundete Goalie Mülchi beim Kopfball von Jäggi überhaupt keine Mühe.  

Kirchberg blieb weit hinter seinen Möglichkeiten!

Zu Beginn von Durchgang zwei versuchte Trainer Aebi seinem Team mit den Einwechslungen von Hostettler und Selimi der Offensivabteilung neuen Schwung zu verpassen. Aber immer noch suchte der Heimklub vergebens nach geeigneten Lösungen, den Lysser Riegel zu knacken resp. den von Trainer David Meister aufgestellten Matchplan aus den Angeln zu heben. Der eingewechselte Selimi scheiterte in der 62. Minute an Torverhinderer Mülchi. Als sich die Spielzeit bereits dem Ende neigte, schoss der für Brack eingewechselte Burkhardt auf Zuspiel von Brönnimann das dritte Lysser Tor. In der Nachspielzeit betrieben die ideenlosen Kirchberger durch Selimi mit dem schmeichelhaften Ehrentreffer das 1:3-Schlussresultat.  

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2  

Kirchberg – Lyss            1:3 (0:2).

RAIFFEISEN-Arena. – 150 Zuschauer. – SR Hügi.

Tore: 25. Fischer 0:1. 29. Brönnimann 0:2. 87. Burkhardt 0:3. 89. Selimi 1:3.

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Röthlisberger, Aellig (46. Selimi); von Ballmoos (68. Zocco), Jäggi, Schwarzwald; Jasari (46. Hostettler), Gratassi, Scheidegger.

SV Lyss: Mülchi; Krüttli, Bakari, Eliassi, Mamona; Brönnimann, Ruggiero, Affolter (79. Koch), Fischer; Brack (52. Burkhardt); Cordeiro.

Bemerkung: 41. Lattenköpfler Bakari. – Verwarnungen: 25. Bakari, 51. Ruggiero, 65. Krüttli (alle Fouls), 66. Von Ballmoos, 76. Niederer (beide Reklamieren), 81. De Gaetano, 94. Gratassi (beide Fouls).

Fussball scheint nach dem Saisonstart wieder auf ein grosses Publikumsinteresse gestossen zu sein. Knappe dreihundert Fans säumten das Wohnzimmer der Kirchberger bei deren knappen, aber letztlich verdienten 2:1-Sieg.  

Kirchbergs Trainer Klaus Aebi meinte kurz und bündig nach dem nervenaufreiben Match: «Unser Matchplan ist zwar nicht ganz aufgegangen. Trotzdem haben wir verdient gewonnen, dies vor allem nach einem erarbeiteten Chancenplus.» Etwas anders sah es Reto Flückiger, vom FC Langnau: «Nach unserem schmeichelhaften Ausgleich kurz vor der Pause, haben wir den Match in der zweiten Halbzeit klar dominiert, obschon wir zwischenzeitlich den zweiten Gegentreffer einkassierten.» Für 2.-Liga-Verhältnisse entwickelte sich ein gutes Derby. Gleich bei der ersten Torszene des Spiels konnten die Fans der Platzherren jubeln. Fabian Jäggi scheiterte zuerst an seinem direkten Gegenspieler, letztlich liess er Goalie Schüpbach aussteigen und schob ein. Danach wog die Partie hin und her, ohne dass sich eines der beiden Teams so richtig durchsetzen konnte. Deswegen kam der Ausgleich der Langnauer in der 44. Minute wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Astrit Krasniqi liess mit seinem platzierten Flachschuss Kirchberg Torhüter Schindler nicht den Hauch einer Chance.  

Joker Beast Dauti stach

Zu Beginn von Durchgang zwei waren es die Gäste, welche besser aus den Startlöchern kamen. Sopa als auch Lenz vermochten Goalie Schindler nicht in Verlegenheit zu bringen. Niemand ahnte in den Reihen der Platzherren, dass die Einwechslung von Besart Dauti das Unglück zu Ungunsten der Gäste von Trainer Aebi aufs Feld geschickt wurde. Mit einem feinen, für Torhüter Schüpbach unhaltbaren Schlenzer buchte der Joker das 2:1. Zwölf Minuten vor dem Ende traf Torschütze Jäggi nur den Aussenpfosten. Die gute, vielversprechende Schlussoffensive der Langnauer blieb letztlich unbelohnt.  

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2  

Kirchberg – Langnau      3:2 (1:1). – RAIFFEISEN-Arena. – 299 Zuschauer. – SR Matoshi. – Tore: 13. Jäggi 1:0. 44. Krasniqi 1:1. 66. Dauti 2:1. – FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano (55. Dauti), Niederer, Röthlisberger, Scheidegger; von Ballmoos, Jäggi, Schwarzwald; Jasari (77. Zocco), Gratassi (77. Selimi), Aellig. – FC Langnau: Schüpbach; Heiniger (86. Hänni), Hodel, Stalder (86. Wüthrich), Bauer; Gashi (73. Lehmann), Niederhauser, Hug, Lenz; Sopa; Krasniqi. – Bemerkungen: Kirchberg ohne Burkhard, Kurt, Tim Schär (alle verletzt), Hostettler (Ferien), Schneiter (Militär). – 78. Pfostenschuss Jäggi. – Verwarnungen: 41. Heiniger, 69. Niederer, 74. Stalder, 89. Lehmann (alle Fouls).

Zwischen den Emmentalern und den Jurassiern war fast zu keinem Zeitpunkt ein Unterschied in Bezug auf die Tabellenlage auszumachen. Letztlich zogen die Kirchberger, welche sich taktisch klug verhielten, gegen den souveränen Spitzenreiter Courtételle mit 1:3-Toren den Kürzeren.  

Gleich mit der ersten Möglichkeit der Gastgeber durch Antoine Rossé in der dritten Minute war der Match so richtig lanciert. Langeweile liessen beide Teams zu keinem Zeitpunkt aufkommen. Nach dem ersten Corner der Platzherren flog ein Kopfball von Spielmacher Schwarzwald am Ziel vorbei. Praktisch im Gegenzug scheiterte Stadelmann am klugen Stellungsspiel von Goalie Schädler. In der 21. Minute lag die Führung der Gastgeber buchstäblich in der Luft. Schwarzwald nahm zu gut Mass und hämmerte den Ball aus kurzer Distanz an die Unterkante der Latte. Das Spiel glich sich danach weitgehend aus. Bis kurz vor der Pause, als Hervé Chappuis per Kopf die doch schmeichelhafte Führung der Gäste buchte. Praktisch mit dem Pausenpfiff behändigte Courtételle Goalie Kaufmann einen Schwarzwald-Köpfler sicher.  

Kirchberg: schlechter Lohn für gute Leistung!

Kaum war der Ball in Durchgang zwei wieder frei gegeben, da vergeigte Dauti mittels Konter aus guter Position den längst verdienten Ausgleich. Leider fand auch unnötige Härte ins Match. In der 61. Minute stand Stürmer Jäggi goldrichtig und verwerte den sechsten Eckball per Kopf zum 1:1. Für kurze Zeit verloren die euphorischen Gastgebern den Faden und wurden durch Stadelmann mit dem zweiten Gegentreffer in der 68. Minute bestraft. Dies liessen sich die Kirchberger aber nicht bieten, welche mit grosser Vehemenz den erneuten Ausgleich suchten. Der eingewechselte Selimi als auch Abwehrchef Niederer fanden in Goalie Kaufmann ihren Meister. In der überlangen, berechtigten Nachspielzeit erzielte Renzi das 1:3-Endresultat.  

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2  

Kirchberg – Courtételle  1:3 (0:1). – RAIFFEISEN-Arena. – 150 Zuschauer. – SR Germann. – Tore: 40. Hervé Chappuis 0:1. 61. Jäggi 1:1. 68. Stadelmann 1:2. 97. Renzi 1:3. – FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Röthlisberger, Scheidegger (79. Aellig); Schwarzwald, Jäggi, von Ballmoos; Jasari (53. Luca Schär), Gratassi (67. Zocco), Dauti (53. Selimi). – FC Courtételle: Kaufmann; Bastien Chapuis, Ribeaud, Lionel Rossé, Imbriani (51. Charmillot); Stadelmann, Mathez, Anthony Chapuis (51. Hulmann), Villemin; Hervé Chappuis, Antoine Rossé (87. Renzi). – Bemerkungen: Kirchberg ohne Kurt, Schneiter, Tim Schär (alle verletzt), Hostettler (Privat), Burkhard, Kämpf, Reist (alle nicht im Aufgebot). – 21. Lattenschuss Schwarzwald. – Verwarnungen: 37. A. Chapuis (unsportl. Verhalten), 57. Niederer, 59. Von Ballmoos und A. Rossé, 77. L. Schär (alle Fouls).

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Der Club 92 unterstützt die 1.Mannschaft des FC Kirchberg in ihren sportlichen Bestrebungen finanziell. Er pflegt die freundschaftlichen Beziehungen unter den Mitgliedern. Im Club 92 werden natürliche und juristische Personen aufgenommen. Gesuch um Aufnahme sind an den Vorstand des Club 92 zu richten. Die Aufnahme kann ohne Grundangabe verweigert werden. Der Beitrag wird jeweils an der Hauptversammlung festgelegt. Zurzeit beträgt er Fr.500.- jährlich.

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Welchen Wandel hat Europa in den letzten 30 Jahren sportlich, politisch und wirtschaftlich durchgemacht? Strukturen, welche fast unumstösslich schienen, wurden von einem auf den anderen Tag ausgelöscht. Es folgten politische und wirtschaftliche Krisen einer nach der anderen. Auch in sportlicher Hinsicht passierte vieles. Weltrekorde, grandiose Olympiaden, Doping- und Finanzskandale usw. sind alles Produkte der heutigen Gesellschaft.

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