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Aktuelle Spielberichte

Von Roland Jungi

 

Statt sich im Jura definitiv aus dem Rennen der Ligazugehörigkeit zu verabschieden, kassierten die Kirchberger am Pfingstnachmittag gegen die zweite Mannschaft des FC Ajoie-Monterri eine völlig unnötige 0:1-Niederlage. Damit folgt am kommenden Sonntagmorgen die Finalissima zuhause gegen Lyss.

 

Die Emmentaler versuchten von Beginn weg, das Diktat im Match zu übernehmen. Goalgetter Jäggi fand in der 8. Minute in Torhüter Bourquin seinen Meister. Damit war angezeigt, wohin die Reise des Teams von Trainer Klaus Aebi führen sollte: auf direktem Weg vor das gegnerische Tor! Jasari, der linke Aussenstürmer, prüfte nach 22 Minuten die Reflexe von Torhüter Bourquin. Nur wenig später musste Kirchbergs Torverhinderer Balz Abschlussgelüste von Chouabi verhindern. In der 31. Minute verschuldeten die Gäste in direkter Nähe der Strafraumgrenze einen völlig unnötigen Freistoss. Erard, bekannt für seine Qualitäten bei stehenden Bällen, liess Goalie Balz nicht den Hauch einer Chance. Die Reaktion der Emmentaler folgte unmittelbar. Kurz vor der Pause vermochte Schwarzwald den gegnerischen Keeper zu beunruhigen.

 

Kirchberg und die mangelhafte Chancenauswertung!

Finden die Kirchberger in Durchgang zwei endlich zu ihrem einfachen, erfolgreichen Spiel zurück? Die erste Antwort darauf gab Torschütze Erard in der 46. Minute. Goalie Balz liess sich aber nicht beunruhigen. Zunehmend fand eine verständnislose Härte auf beiden Seiten in den Match. Nur vier Zeigerumdrehungen später musste Torhüter Bourquin einen gut getimten Corner mit einer Faustabwehr aus der Gefahrenzone befreien. Glück hatten die Kirchberg genau nach einer Stunde, als Verteidiger Röthlisberger für seinen bereits geschlagenen Goalie den Ball auf der Linie wegkratzte. Mit dieser aus Sicht der Gäste negativen Szene starteten die Emmentaler zu einer Schlussoffensive. Gratassi sah in der 62. Minute seinen Schuss von Torhüter Bourquin via Latte in Corner befreit. Das Match war längst zum offenen Schlagabtausch mutiert. Die Gäste versuchten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, wenigstens den einen, angestrebten Punkt noch zu realisieren. Die beste Möglichkeit das 1:1 zu erzielen, eröffnete sich Jäggi elf Minuten vor dem regulären Ende. Dieser vergab völlig freistehend aus kurzer Distanz. Letztlich blieb es bei der für die Kirchberger enttäuschenden knappen Niederlage!

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Ajoie-Monterri – Kirchberg         1:0 (1:0).

Stade Communal Courgenay. – 200 Zuschauer. – SR Lopez.

Tor: 31. Erard 1:0.

FC Ajoie-Monterri: Bourquin; Reinhardt, Frund, Martin, Voisard; Erard (90. Monfrini), Huber, Jacquart (46. Loutenbach), Riedo; Chouabi (90. Petignat), Jubin (95. Talon).

FC Kirchberg: Balz; de Gaetano (81. Burkhard), Niederer, Röthlisberger, Reist ; Genovese, Schwarzwald (54. Girardi), Hostettler (60. Von Ballmoos); Jasari (75. Kannathasan), Jäggi, Aellig (46. Gratassi).

Verwarnungen: 47. Röthlisberger, 65. Erard, 68. Huber, 87. Genovese (alle Fouls), 88. Monfrini (Spielverzögerung), 92. Gratassi (Foul), 92. Loutenbach (Spielverzögerung). – Cornerverhältnis: 7:10.

Von Roland Jungi

 

Die Mannschaft von Trainer Thomas Oppliger liess am Sonntagmittag zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte: die Platzherren! Diesem Attribut wurden die Gastgeber völlig gerecht und siegten letztlich diskussionslos mit 7:1-Toren.

 

Gespannt durfte man vor Beginn des Matches sein, ob das Team von Trainer Adrian Beyeler in der Lage ist, den Kirchbergern nur im Ansatz Paroli bieten? Die Antwort folgte sofort ab Freigabe des Balles. Es ging fast nur in eine Richtung: auf das von Goalie Tanner gehütete Tor. Nach vier Minuten vergab Girardi die Möglichkeit, das Score zu eröffnen. Die Kirchberger hatten in der Person von Goalie Balz das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, als dieser einen Winzenried-Freistoss mit einer Faustabwehr sicher entschärfte. Die Partie, welche nie über Durchschnitt in der 4. Liga hinausfand, nahm in der 22. Minute bei der Kirchberger Führung durch Martinez auf, was die Stunde der Blau-Weissen geschlagen hatte. Die Dominanz des Oppliger-Teams nahm stetig zu. Zwischen der 33. und 38. Minute mussten die Verteidiger Kämpf und Linn den möglichen Ausgleich mit guten Interventionen verhindern. Besser machte es der eingewechselte Stefan Nyffenegger auf der Gegenseite beim 2:0 kurz vor der Pause.

 

Kirchberg im Torrausch!

Sind die Blau-Weissen in Durchgang zwei zu einer Reaktion fähig? Nein! In der 49. Minute erhöhte Buzaki mittels Konter auf 3:0, oder anders gesagt: die frühe Vorentscheidung war bereits gefallen. Innert 16 Minuten schraubten die Gastgeber das Score durch Tore von Martinez, per Kopf, Stefan Nyffenegger und Dauti auf 6:0 hinauf, gleichbedeutend mit der Entscheidung im nach wie vor sehr einseitigen Match. Praktisch aus dem nichts heraus gelang den Oberburgern zwölf Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer. Dies liessen sich die Einheimischen aber nicht bieten und Linn markierte zehn Minuten vor dem aus Sicht der Blau-Weissen 7:1-Endresultat!

 

Fussball – 4. Liga Gruppe 5

 

Kirchberg – Blau-Weiss Oberburg                  7:1 (2:0).

RAIFFEISEN-Arena. – 80 Zuschauer. – SR Inan Döner.

Tore: 22. Martinez 1:0. 41. St. Nyffenegger 2:0. 49. Buzaki 3:0. 56. Martinez 4:0. 60. St. Nyffenegger 5:0. 73. Dauti 6:0. 78. Fuhrer 6:1. 80. Linn 7:1.

FC Kirchberg: Balz; Linn, Kämpf, Yanick Weyermann, Ramon Weyermann (80. Burgener); Buzaki, Röthlisberger, Dauti, Gratassi; Girardi (35. Stefan Nyffenegger, 62. Sperisen), Martinez (73. Matthias Nyffenegger).

FC Blau-Weiss Oberburg: Tanner; Cueni, Hegglin, Winzenried, Flückiger (46. Ibrahim); Steinmann (38. Brodbeck), Leuenberger, Barbey; Fuhrer, Fritz (77. Garger), Zürcher.

 

Kein Gewinner im hartumkämpften Match zwischen Grünstern und Kirchberg!

 

Von Roland Jungi

 

Das 1:1-Remis welches die beiden Teams letztlich ausspielten, war das Resultat einer sehr intensiv geführten Auseinandersetzung der Regionen Seeland und Emmental. Grünstern lag näher am möglichen Sieg, doch die Gegenwehr der Kirchberger verhinderte einen Vollerfolg.

 

Noch in der Startminute hatten die Gäste durch Guntern eine sehr gute Möglichkeit. Danach fielen die Gäste mit gutem Gegenpressing auf und der Gastgeber zeigte sich sichtlich von der offensiven Spielweise der Kirchberger überrascht. Der Match welcher nie über ein durchschnittliches 2.-Liga Niveau hinaus fand, wurde stets intensiv geführt. In der 20. Minute behändigte Torhüter Kunz einen Kopfball von Schwarzwald sicher. Weiter durfte resp. musste festgestellt werden, dass das Geschehen auf dem sehr gut zu spielenden Platz mehr Krampf als Kampf aufwies. Zudem produzierten beide Teams sehr viel Ballverluste. Deswegen kam die Führung der Platzherren in der 34. Minute praktisch aus dem Nichts heraus. Mittelstürmer Hegg liess sich nicht zweimal bitten. Bis zur Pause war beidseits kein gepflegter Fussball zu sehen.

 

Kartenflut in der zweiten Halbzeit!

Praktisch im gleichen Stile ging es in Durchgang zwei weiter. Obschon die Gäste versuchten, die Schlagzahl zu erhöhen. Grünstern bekundete deswegen noch immer defensiv keine grösseren Probleme. Jungspund Scheidegger verpasste in der 51. Minute den möglichen Ausgleich. Im Gegenzug scheiterte Torschütze Hegg am glänzenden Stellungsspiel von Torhüter Schädler. Marco Wyssbrod, später ausgewechselt, hätte in der 68. Minute den Sack eigentlich zumachen müssen, doch dieser vergab den möglichen Matchball. Dies rächte sich elf Minuten vor Schluss beim Ausgleich für die Emmentaler. Einwechselspieler Jäggi, unter gütiger Mithilfe eines Grünstern Verteidigers, buchte das 1:1, dabei hatte Goalie Kunz nicht den Hauch einer Chance. Bis zum Schluss blieb die Partie hektisch, wiederum durch viele Unterbrüche gezeichnet. Letztlich blieb es beim, aus neutraler Sicht gesehen, leistungsgerechten Unentschieden. Zudem zückte Schiedsrichter Schwaller bei fast jeder Gelegenheit unnötige gelbe Karten, was beidseits zu einigen, heftigen Diskussionen führte.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Grünstern – Kirchberg              1:1 (1:0).

Gemeindesportplatz Ipsach. – 100 Zuschauer. – SR Schwaller.

Tore: 34. Hegg 1:0. 79. Jäggi 1:1.

FC Grünstern: Kunz; Weder, Streit, Luca Wyssbrod, Marti; Sljivar (92. Lando), Eanhart, Grünig; Marco Wyssbrod (86. Nikolov), Weber (71. Marie); Hegg.

FC Kirchberg: Schädler; De Gaetano, Niederer, Remo Röthlisberger, Reist; Cohen, Schwarzwald (74. Girardi), Hostettler; Jasari (46. Kannathasan), Scheidegger (69. Burkhard), Guntern (69. Jäggi).

Bemerkungen: Kirchberg ohne Genovese (gesperrt). – Verwarnungen: 22. Jasari (unsp. Verhalten), 57. Grünig, 75. Reist, 76. Niederer, 88. Burkhard (alle Fouls), 92. Schädler (Spielverzögerung), 93. Streit (Foul).

Kirchberg II liess gegen Burgdorf II rein gar nichts anbrennen!

Von Roland Jungi

Das Team von Trainer Thomas Oppliger hat am Sonntagmittag gegen dasjenige von Admir Hamzi beim klaren, völlig indiskutablen 5:0-Sieg eigentlich nur seine Pflicht getan. Die Zähringer hatten zu keinem Zeitpunkt des kleinen regionalen Derbys die Möglichkeit die Platzherren «ernsthaft» in Verlegenheit zu bringen!

 

Wer sich auf ein gutes Fussballmatch als Dessert zu Gemüte führen wollte, der sah sich von Beginn weg eines Besseren belehrt. Die Kirchberger nahmen sofort das Spieldiktat in die eigenen Füsse und zeigten damit auf, wer letztlich den Platz als Sieger verlassen sollte: die Einheimischen! Bereits nach elf Minuten buchte Arlind Buzaki mit der frühen Führung, mittels Konter, die wegweisende Richtung ein. Burgdorf sah sich bis zum Spielende dauernd mit Defensivarbeiten konfrontiert. Die Dominanz der Gastgeber nahm danach stetig zu. Top-Möglichkeiten fast im Minutentakt vergaben die Kirchberger fast schon fahrlässig. Girardi, Martinez und Torschütze Buzaki liessen sich in die Liste der «Sünder» eintragen. Die Burgdorfer ihrerseits konnten sich bis zur Pause bei Keeper Nretsai bedanken, dass die Entscheidung zu Gunsten der Kirchberger nicht schon in trockene Tücher gepackt werden konnte.

Kirchberg: um eine Klasse besser!

In Durchgang zwei machte das Oppliger-Team den Sack durch Tore von Girardi und Buzaki schon früh zu. Die Burgdorfer brachten sprichwörtlich kein Bein vors andere und fielen durch viele unnötige Fouls auf, welche der nicht vorhandenen Disziplin und Können geschuldet waren. Erst zehn Minuten vor dem regulären Ende musste Kirchbergs Goalie Balz erstmals mit einer Parade ins Geschehen eingreifen, als dieser einen von Advan Ukshini getretenen Freistoss sicher behändigte. Nur wenig später schraubte Martinez nach einer guten Kombination das Score um einen Treffer hinauf, ehe Röthlisberger in der kurzen Nachspielzeit per Freistoss das 5:0-Schlussresultat buchte. Fazit: Völlig überlegene Gastgeber und völlig enttäuschende Gäste, welche sich kurz vor dem Abstieg in die 5. Liga befinden!

Fussball – 4. Liga Gruppe 5

 

Kirchberg – Burgdorf                  5:0 (1:0).

RAIFFEISEN-Arena. – 100 Zuschauer. – SR Otero.

Tore: 11. Buzaki 1:0. 48. Girardi 2:0. 65. Buzaki 3:0. 85. Martinez 4:0. 91. Röthlisberger 5:0.

FC Kirchberg II: Balz; Linn, Kämpf, Scheidegger, Weyermann; Röthlisberger, Hänni (68. Sperisen), Aeschlimann (78. Stefan Nyffenegger); Buzaki, Girardi (90. Matthias Nyffenegger), Martinez (85. Burgener).

SC Burgdorf II: Nretsai; Bejaoui, Jemini, Sothy, Chandrakumar; Shaban Ukshini, Selimi, Canaj, Jenni; Advan Ukshini, Saljiji. Eingewechselt: Vietri, Selimi, Schulthess und Mohan.

Cornerverhältnis: 9:1 (!).

Von Roland Jungi

 

Um die Funktionalität der neuen Beleuchtungsanlage auf der «RAIFFEISEN-Arena» zu testen, wurde die Partie zwischen den Emmentalern und Seeländern auf den Freitagabend vorgezogen. Beim torlosen Unentschieden zeigte sich klar, dass sich die Investition bereits auszahlte.

 

Es waren nicht die Platzherren, welche sich zuerst anschickten, offensive Aktionen bei optimalen Bedingungen zu zeigen. Die von Marco Aebischer trainierten Seeländer spielten couragiert und nach vorne gerichtet auf. Die Platzherren bekundeten noch einige Mühe, ins Match zu finden. Nach acht Minuten bediente Driton Jasari mit seinem Fallrückzieher die Galerie und so dessen Schuss von Torhüter Känel mit einem Reflex abgewehrt. Danach verlagerte sich das Geschehen für Kirchberg Trainer Klaus Aebi unverständlich in die neutrale Zone. Knapp vor Ablauf der ersten halben Stunde scheiterte Aarberg’s Goalgetter Schleifer am guten Stellungsspiel von Torhüter Florin Schädler. Die Gäste prägten mit zwei guten Möglichkeiten die restliche Zeit der ersten Halbzeit. Schwab versuchte sein Glück mit einem Freistoss aus der Halbdistanz und erneute vereitelte Schädler Torgelüste von Aebischer.

 

Hin und Her in der zweiten Halbzeit!

Auch Durchgang zwei war immer von vielen Unterbrüchen geprägt. Die erste gute Chance liess sich Hofer in der 48. Minute notieren und einmal mehr hiess die Endstation Keeper Schädler. Obschon die Gäste punktuell die bessere, feinere Klinge führten, wussten diese nichts daraus positives zu produzieren. Kirchberg hinkte dabei immer einen Schritt hinterher. In der 62. Minute lag, dem Spielverlauf überhaupt nicht entsprechend, die mögliche Führung der Platzherren in der Luft. Nach einem Jasari-Eckball segelte ein Kopfball von Hostettler knapp übers gegnerische Gehäuse. Im Gegenzug nahm auch Goalie Schädler das Glück und Können in Anspruch. Blaser vermochte den Ball nicht im Kirchberger Tor unterzubringen. Ab diesem Zeitpunkt wogte die Partie hin und her. Doch keinem der beiden Teams gelang es, den siegbringenden Lucky-Punch zu bewerkstelligen. Letztlich blieb es beim bereits erwähnten torlosen Remis. Ein wichtiger Punkt für die Kirchberger im Rennen um den Ligaerhalt.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – Aarberg       0:0.

RAIFFEISEN-Arena. – 200 Zuschauer. – SR Streit.

Tore: Fehlanzeige!

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Röthlisberger, Reist; Genovese (70. Cohen), Selimi (61. Schwarzwald), Hostettler; Jasari (88. Buzaki), Scheidegger (79. Girardi), Burkhard (67. Luca Schär).

FC Aarberg: Känel; Möri, Simon Heimberg, Freudiger, Stämpfli; Schwab (82. Jan Heimberg), Aebischer (53. Blaser), Wijler; Schleifer, Hofer (82. Läderach), Jenni (75. Köhli).

Bemerkungen: Kirchberg ohne Jäggi (verletzt). – Erste Meisterschaftsspiel unter Flutlicht für Kirchberg. – Verwarnungen: 45. Wijler und Niederer, 49. De Gaetano, 85. Luca Schär (alle Fouls).

Kapitaler Sieg der zweiten Kirchberger Mannschaft!

 

Von Roland Jungi

 

Mit einem letztlich mehr als nur hoch verdienten 7:2-Sieg setzten sich die Emmentaler gegen die zweite Mannschaft der Roggwiler durch. Nur beim Ausgleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der Oberaargauer kam kurz Spannung auf. Danach aber dominierten die Platzherren nach Belieben.

 

Die Mannschaft von Thomas Oppliger kannte im sonntäglichen Match nur ein Ziel: die Distanz zum Tabellenkeller zu vergrössern! Dieser Losung unterzogen sich die Spieler und gingen bereits in der 5. Minute durch Girardi in Führung. Damit war die Partie so richtig lanciert. Nach 14 Minuten scheiterte Girardi, der spätere Torschütze, noch an Roggwil Keeper Läderach. Die Dominanz der Platzherren nahm stetig zu. Die Kirchberger bauten ihren Vorsprung in der 23. Minute aus. Girardi schloss einen Konter mustergültig ab. War dies bereits die frühe Vorentscheidung? Nein! Roggwil Trainer Leroy Ryser trieb seine Spieler wortgewaltig nach vorn. Stürmer Schüpbach hatte in der 33. Minute die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gäste. Kurz vor der Pause wurde Darko Minic im Kirchberger Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer versenkte der Gefoulte gleich selber.

 

Kirchberg mit einem beeindruckenden Schlussspurt!

Dass der Anschlusstreffer den Gästen zu Beginn von Durchgang zwei neuen Auftrieb gab, bewiesen diese durch den Ausgleichstreffer von Fabian Ammann in der 54. Minute. Zuvor vergab Martinez gleich zweimal. Wie reagieren nun die Platzherren? Kurz vor Ablauf der ersten Stunde vergab Martinez aus ausgezeichneter Distanz. Die Fans der Kirchberger mussten sich bis in die 69. Minute gedulden, ehe Dauti mit dem 3:2 eine beeindruckende Schlussphase der Gastgeber einläuteten. Ab diesem Zeitpunkt war es um die Gäste geschehen. Das Team zerlegte sich gleich selbst und war zu keiner Reaktion mehr fähig! Fiechter und Martinez schraubten das Resultat auf 5:2 hinauf. Dem eingewechselte Julian Hänni war es danach mit einem Doppelpack das 7:2-Endergebnis zu erzielen.

 

Fussball – 4. Liga Gruppe 5

 

Kirchberg II – Roggwil II              7:2 (2:1).

RAIFFEISEN-Arena. – 100 Zuschauer. – SR Likaj.

Tore: 5. Buzaki 1:0. 23. Girardi 2:0. 44. Darko Minic (Foulpenalty) 2:1. 54. Fabian Ammann 2:2. 69. Dauti 3:2. 72. Fiechter 4:2. 82. Martinez 5:2. 84. Hänni 6:2. 91. Hänni 7:2.

FC Kirchberg: Balz; Linn, Kämpf, Yanik Weyermann, Ramon Weyermann ; Rumasuglia, Dauti, Aeschlimann; Buzaki, Girardi, Martinez. Eingewechselt : Schwarzrock, Hänni, Dario Röthlisberger, Sperisen und Fiechter.

FC Roggwil: Läderach; Tedesco, Sandro Ammann, Leuenberger, Geiser; Florian Meyer, Michael Meyer; Darko Minic, Wüthrich; Schüpbach, Fabian Ammann. Eingewechselt: De Cicco, Jasiqi, Leo, Brügger, Nikola Minic und Kurtuldu.

 

Von Roland Jungi

 

Das 1:1-Remis im Nachtragsspiel bedeutete gleichzeitig das Ende einer 297 (!) minütigen torlosen Phase der Emmentaler. Das dazu notwendige Tor gelang Goalgetter Fabio Jäggi.

 

Doch zu aller erst muss die Situation des Gastgebers beleuchtet werden. Die Könizer sahen sich gezwungen, fast schon eine Junioren-Equipe aufzustellen. Vor allem fällt dabei auf, dass der eine oder andere bereits am Ostermontag im Einsatz stand. Trotz dieser Tatsache entwickelte sich eine recht animierte Partie. Nach elf Minuten versuchte Hostettler mit einem Distanzschuss. Es folgte die heiss diskutierte 13. Spielminute. Zuerst lenkte Kirchberg Goalie Schädler einen Freistoss von Eryilmaz an die Latte. Den Abpraller versorgte zur vermeintlichen Führung der Könizer. Doch das unsicher wirkende Schiedsrichtertrio aberkannte den Treffer. Nach zwanzig Minuten gingen die Gäste durch Jäggi in Führung. Dies löste bei den Kirchbergern zusätzliche Kräfte aus. Selimi scheiterte genau nach einer halben Stunde an Goalie Baumgartner. Zudem nahmen die Zuschauer von vielen, unnötigen Unterbrüchen Kenntnis. In der 34. Minute vereitelte Keeper Baumgartner weitere Torgelüste von Jäggi. Kurz danach vergab B. Kukic den möglichen Ausgleich. Mit viel Glück auf Seiten des Könizer Goalies – Jasari prüfte diesen – blieb es bei der knappen Führung der Gäste zur Pause.

 

Unnötiger Ausgleich der Könizer

Auch Durchgang zwei vermochte die Fans nicht von den Sitzen zu reissen, obschon sich beide Teams bemühten, konstruktiven, gepflegten Fussball zu zeigen. Pech hatte Jasari in der 56. Minute, als dieser aus vollem Lauf nur die gegnerische Torumrandung traf. Zwanzig Minuten vor dem regulären Ende kassierten die Gäste den für sie unnötigen Gegentreffer. Gegen den von Arifi getretenen und abgefälschten Freistoss hatte Torhüter Schädler nicht den Hauch einer Chance. Danach versuchten die Kirchberger alles, den Sieg noch zu realisieren. Es blieb jedoch beim zuvor bekannten Unentschieden.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Köniz – Kirchberg             1:1 (0:1).

Stadion Liebefeld. – 100 Zuschauer.

Tore: 20. Jäggi 0:1. 70. Arifi 1:1.

FC Köniz II: Baumgartner; Schmidli, Al Kaabi, Bürgi, Aleksandar Kukic (67. Rösti); Eryilmaz (90. Remy Wyss), Arifi (79. Gil), Langenegger (77. Nicolas Wyss); Branislav Kukic, Noah Wyss (46. Von Niederhäusern); Jordi.

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Röthlisberger, Aellig (36. Burkhard); von Ballmoos (76. Luca Schär), Selimi, Hostettler; Jasari (82. Schwarzwald), Jäggi, Reist.

Bemerkungen: 13. Lattenschuss Eryilmaz; 56. Pfostenschuss Jasari. 13. Offsidetor Langenegger. – Verwarnungen: 45. Hostettler (Foul), 61. B. Kukic (Reklamieren), 69. Von Ballmoos (Foul).

Von Roland Jungi

 

Mit der 0:3-Niederlage sind die Emmentaler am Karsamstag gegen den Spitzenreiter aus der Seeland Metropole noch glimpflich davon gekommen. Das von Hans Tschannen geführte Team hatte während des gesamten Matches nie die Möglichkeit, dem Leader Paroli zu bieten. Kirchberg wartet weiter auf das erste Tor in diesem Frühling!

 

Obschon sich die Platzherren für die Partie gegen Besa einiges vorgenommen hatten, nahmen diese relativ früh zur Kenntnis, dass sie auf einen Gegner trafen, welcher die Dominanz sofort aufs Feld brachte. Deswegen war es erstaunlich, dass in der ersten Viertelstunde noch keine Torszenen auszumachen waren. Glück hatten die Platzherren in der 23. Minute, als Verteidiger Remo Röthlisberger beinahe ein Eigentor produzierte. Damit waren die Seeländer endgültig bereit, dem Match den Stempel aufzudrücken. Krasniqi und Kastriot Sheholli, der spätere Doppeltorschütze wuchtig getretener Freistoss von Stürmer Franjic verfehlte sein Ziel nur knapp. Nur sechs Zeigerumdrehungen später musste Besa Keeper Tebib einen Kopfball von Goalgetter Jäggi in Corner ablenken. Es kam für Kirchberg Goalie Sieber die verhängnisvolle 44. Minute. Dessen Auskick landete in den Füssen von Kastriot Sheholli, welcher grosse Übersicht bewies und die Bieler in Führung schoss.

 

Kirchberg wollte und konnte nicht!

Auch den Beginn von Durchgang zwei prägten die Gäste. Diese dominierten den Gastgeber fast nach Belieben. Liessen Gegner als auch Ball gekonnt in den eigen Reihen zirkulieren, was bei den Kirchbergern zu grosser Laufarbeit zwang. Leider verflachte das Geschehen auf dem gut zu bespielenden Terrain zusehends. Genau nach einer Stunde machte Kirchbergs Keeper Sieber seinen Fehler beim Rückstand nach dem vierten Corner von Besa sicher wett. Doch nur zwei Minuten später bedankte sich Stürmer Franjic für die ihm gewährten Freiheiten nach dem vierten Eckball mit dem zweiten Treffer für die Seeländer. Die grösste Möglichkeit, dass die Emmentaler doch noch den Ehrentreffer hätten buchen können vergab Hostettler in der 69. Minute nach einer guten Hereingabe von de Gaetano. Wie man Tor schiesst zeigte Kastriot Sheholli nur eine Zeigerumdrehung später mit seinem erfolgreich abgeschlossenen Konter. Letztlich blieb es beim indiskutablen 3:0-Auswärtssieg des Leaders. Mit der einkassierten Niederlage sind die Sorgen der Kirchberger nicht kleiner sondern eher grösser in Bezug auf den Ligaerhalt geworden.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – Besa Biel/Bienne               0:3 (0:1).

RAIFFEISEN-Arena. – 250 Zuschauer. – SR Aliji.

Tore: 44. Kastriot Sheholli 0:1. 62. Franjic 0:2. 70. Kastriot Sheholli 0:3.

FC Kirchberg: Sieber; de Gaetano, Nieder (ab 74. Scheidegger), Remo Röthlisberger, Reist; von Ballmoos (80. Burkhard), Guntern (64. Genovese), Hostettler; Selimi, Jäggi, Rauch (54. Jasari).

FC Besa Biel/Bienne: Tebib ; Karimi, Preite, Grüter, Rawyler ; Kastriot Sheholli Labinot Sheholli, Kaua Safari; Diako Safari, Krasniqi; Franjic. Eingewechselt: Mohammadian, Hoti, Alidemi und Ajroja.

Bemerkungen : Kirchberg ohne Trainer Aebi (gesperrt), Dario Röthlisberger, Tim Schär (beide verletzt), Aellig, Kannathasan, Schwarzwald (alle rekonvaleszent), Gratassi (Militär), Luca Schär (Beruf), Cohen (Ferien), Buzaki (nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 32. Reist (Foul), 76. Jasari (Reklamieren), 87. Ajroja (Foul).

Von Roland Jungi

 

Wenn Spieldominanz, Ballbesitz und Effizienz vor des Gegners Tor nicht zueinander finden, hat letztlich die Folge, den Platz als Verlierer verlassen zu müssen. Die Kirchberger zogen gegen Porrentruy erst in der letzten Viertelstunde beim 0:2 den Kürzeren.

 

War die Niederlage der neu eingerichteten Flutlichtanlage in der «RAIFFEISEN-Arena» geschuldet? Ganz klar: nein! Das Team von Trainer Klaus Aebi zeigte sich von Beginn weg äusserst kämpferisch und zur Freude der Zuschauer entwickelte sich der erwartete offene Schlagabtausch. Nach genau zehn Minuten wurde Goalgetter Jäggi auf die Reise geschickt, welcher sein Glück aus spitzem Winkel versuchte. Doch Goalie Martinovic behändigte den Ball sicher. Praktisch im nächsten Angriff der Gastgeber vergab Jasari eine gute Möglichkeit. Immer mehr übernahmen die Emmentaler das Spieldiktat. Mittelfeldspieler Guntern vermochte den dritten Eckball nicht im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Porrentruy Trainer Jean Pierre Sacconi missfiel immer mehr, dass es seinem Team nicht gelang, sich aus der Umklammerung zu lösen. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde befreite Torhüter Martinovic einen Kopfball von Jäggi mit einem Reflex. Erst danach tauchten die Gäste erstmals vor dem Kirchberger Tor auf. Torhüter Schädler verhinderte mit seinem guten Stellungsspiel Torgelüste von André. Kurz vor der Pause rückte noch einmal Jäggi in den Blickpunkt des Geschehens. Wiederum hiess bei dieser Aktion Torhüter Martinovic der Sieger.

 

Porrentruy profitiert von Kirchberger Fehler!

Auch in Durchgang zwei vermochten vor allem die Kirchberger an die in der ersten Halbzeit gezeigte Leistung anzuknüpfen. Die Partie blieb weiter intensiv und spannend. Litt dabei an den vielen, unnötigen Unterbrüchen. Vor allem die Gäste aus dem Jura verhielten sich bei einigen als unfaire Fussballer. Schindeten immer wieder viel Zeit. Kirchbergs Trainer Aebi trieb seine Mannschaft wortkräftig nach vorn. Diese wollte unbedingt den Sieg und zwang sich selber zu grossen Laufwegen. Torszenen auf beiden Seiten blieben danach äusserste Mangelware. Das Geschehen fand meist in der neutralen Zone statt. Bis in die Schlussphase, als Porrentruy im Stile der Berner Youngs gleich zweimal bei Fehlern in der Abwehr der Platzherren zuschlugen. Entgegen dem Spielverlauf eröffnete der bullige Stürmer Mbang Ondo in der 77. Minute das Skore zu Gunsten der Gäste und in der Schlussminute erhöhte mittels Konter Vaudrey zum 0:2-Schlussresultat.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – Porrentruy   0:2 (0:0).

RAIFFEISEN-Arena. – 150 Zuschauer. – SR Berisha.

Tore: 77. Mbang Ondo 0:1. 90. Vaudrey 0:2.

FC Kirchberg: Schädler; De Gaetano, Scheidegger (80. Cohen), Remo Röthlisberger, Aellig (46. Luca Schär); von Ballmoos, Guntern (79. Rauch), Genovese (68. Hostettler); Jasari, Jäggi, Reist.

FC Porrentruy: Martinovic; Pheulpin, Ziouane, Lucien Jolidon (72. Puricelli), Hemler ; André (77. Vaudrey), Rayot, Doumbia, Dole ; Beghidja, Mbang Ondo (89. Leo Jolidon).

Bemerkungen: Kirchberg ohne Niederer (gesperrt), Schwarzwald (rekonvaleszent), Kannathasan, Dario Röthlisberger, Tim Schär (alle verletzt), Burkhard, Selimi (beide abwesend). Porrentruy ohne Sacconi (gesperrt). – Verwarnungen: 28. André (Reklamieren), 52. Mbang Ondo (Foul).

Von Roland Jungi

 

Kein guter Abschluss vor der langen Winterpause des Teams von Trainer Klaus Aebi. Die Kirchberger unterlagen in einem phasenweise überhart geführten Match dem FC Porrentruy klar mit 1:4-Toren. Einmal mehr war der Auftakt der Schlüssel zur Niederlage.

 

Die Jurassier übernahmen sofort das Spieldiktat und kamen durch Jolidon sehr früh zur ersten Möglichkeit. Dieser liess in der 9. Minute mit seinem platzierten Kopfball Kirchberg Goalie Sieber nicht den Hauch einer Chance. Es kam für die Emmentaler nur zwei Minuten später noch dicker. Amaouche verwertete ein von Guntern verschuldeten Elfer sicher. Die Reaktion der Gäste fiel danach bescheiden aus. Zwar flog ein Schuss von Jasari in der 20. Minute knapp am hinteren Pfosten vorbei, doch die Platzherren rochen den Braten. Diese fielen immer mehr durch unnötige, harte Fouls auf. Dabei machte auch das Schiedsrichtertrio keinen guten Eindruck. Fehlentscheide waren an der Tagesordnung. Bereits in der 23. Minute fiel die nachfolgend frühe Vorentscheidung. Sacconi verwandelte einen Freistoss aus grosser Distanz für Torhüter Sieber unhaltbar. Nach Ablauf der ersten halben Stunde strich ein von Ballmoos Freistoss knapp am Tor vorbei. Pech hatte Jäggi in der 35. Minute mit seinem Kopfball, welcher nur an die gegnerische Torumrandung klatschte. In der kurzen Nachspielzeit der ersten Halbzeit schlug Jolidon erneut per Kopf zum zwischenzeitlichen 4:0 zu.

 

Immerhin: Ehrentreffer von Fabio Jäggi

Leider war Durchgang zwei alles andere als 2.-Liga würdig. Beide Teams suchten eher den direkten Gegenspieler als den Ball erfolgsversprechend aufs andere Tor zu bringen. Viele Unterbrüche prägten die Szene. Dies hatte zur Folge, dass sich das Geschehen mehrheitlich im Mittelfeld abspielte. Wer unter den mitgereisten Fans hoffte, dass ihre Lieblinge noch in der Lage wären, in die Partie mit Treffern zurückzukommen, sahen diese getäuscht. Erst eine Viertelstunde vor Schluss nahm Burkhard, eingewechselt, ein Herz, doch dessen Abschluss fruchtete nichts. Sieben Minuten vor dem Ende foulte Goalie Martinovic Goalgetter Jäggi im eigenen Strafraum. Der Gefoulte nahm Anlauf und buchte den Ehrentreffer. Letztlich blieb es beim 1:4 aus Sicht der Emmentaler. Diese bekommen schon beim Start der Rückrunde im kommenden Frühling die Gelegenheit sich für die Niederlage zu revanchieren. Gewinner Porrentruy wird in der «RAIFFEISEN-Arena» zum heissen Showdown erwartet!

 

Fussball – 2. Liga Gruppe 2

 

Porrentruy – Kirchberg   4:1 (4:0).

Stade du Tirage. – 100 Zuschauer. – SR Laterna.

Tore: 9. Jolidon 1:0. 12. Amaouche (Penalty) 2:0. 23. Sacconi 3:0. 45. Jolidon 4:0. 84. Jäggi (Foulpenalty) 4:1.

FC Porrentruy: Martinovic; Hemler, Puricelli, Ziouane (60. Didi), Pape; Beghidja, Sacconi, Doumbia, Vaudray (68. Chételat); Amaouche, Léo Jolidon.

FC Kirchberg: Sieber; De Gaetano, Niederer (46. Burkhard), Röthlisberger, Guntern; von Ballmoos, Genovese (68. Buzaki), Hostettler; Jasari, Jäggi, Kannathasan (64. Selimi).

Bemerkungen: Kirchberg ohne Tim Schär (gesperrt), Scheidegger, Schwarzwald, Aellig (alle verletzt). – 35. Pfostenschuss Jäggi. – Verwarnungen: 9. Guntern (Foul), 14. Hostettler (Reklamieren), 45. Sacconi und Jasari, 47. Burkhard, 59. Hemler, 72. Jolidon, 83. Martinovic, 85. De Gaetano (alle Fouls).

Von Roland Jungi

 

Die Auseinandersetzung der Regionen Emmental und Seeland mutierte in einen Abnützungskampf. Dieser wurde des Öftern mit überharten Bandagen geführt. Die Gastgeber rannten zweimal einem Rückstand hinterher, konnten ausgleichen und hatten in der Nachspielzeit, dank eines Penaltys, die grosse Möglichkeit, mittels Penalty den Sack zuzumachen, doch Driton Jasari vergab den möglichen Sieg!

 

Grünstern war zu keinem Zeitpunkt bereit, den Platzherren freiwillig Punkte abzugeben, vor allem nach der zuletzt auf heimischem Grund erlittenen Niederlage gegen Porrentruy, dem nächsten Gegner der Kirchberger. Diese jedoch starteten sehr offensiv ins letzte Heimspiel vor der langen Winterpause. Doch beide Teams befanden sich noch auf der Findungsphase. Nach einem völlig unnötigen verschuldeten Freistoss in der 10. Minute durch Jasari köpfte Verteidiger Grünig wuchtig und unhaltbar zum Führungstreffer der Gäste ein. Die Kirchberger reagierten in der Folge vehement. Leider nahm die Gangart des Matches immer rustikalere Züge an. Pech hatte Jasari in der 34. Minute, als dessen Freistoss nur an die Latte klatschte. Besser machte es der zum Verteidiger umfunktionierte Spieler mit seinem Ausgleichstreffer kurz vor der Pause.

 

Kirchberg vergeigte in der Nachspielzeit möglichen Sieg!

Auch Durchgang zwei war von vielen, unnötigen Unterbrüchen geprägt. Es waren die Gäste, welche in der 58. Minute erneut in Führung gingen. Kirchbergs Goalie Schädler versorgte einen Emel-Schuss im eigenen Gehäuse. Die Reaktion der Platzherren folge nur vier Minuten später. Jasari setzte sich auf der linken Seite unwiderstehlich durch. Dessen Hereingabe versorgte Goalgetter Jäggi per Kopf zum 2:2. Der gleiche Spieler verpasste es danach bei zwei vielversprechenden Möglichkeiten, die Einheimischen in Führung zu schiessen. Rahmen, bereits verwarnt, musste nach einem wiederholten Foul in der 85. Minute vorzeitig den Platz verlassen. Dies versuchten die Kirchberger sofort zu nutzen. In der Nachspielzeit scheiterte der eingewechselte Guntern an Grünstern Goalie Kunz. Nur eine Zeigerumdrehung später zeigte Schiedsrichter Rothen nach einem Foul der Gäste auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verschoss Jasari, resp. dieser nahm zugut Mass und setzte diesen an die Latte. Letztlich blieb es beim nicht leistungsgerechten 2:2-Remis. Oder anders gesagt: Kirchberg verschenkte zwei Punkte und Grünstern kam glücklich zu einem!  

 

Fussball – 2. Liga Gruppe 2

 

Kirchberg – Grünstern     2:2 (1:1).

RAIFFEISEN-Arena. – 200 Zuschauer. – SR Rothen.

Tore: 10. Grünig 0:1. 41. Jasari 1:1. 58. Ermel 1:2. 62. Jäggi 2:2.

FC Kirchberg: Schädler; Jasari, Niederer, Remo Röthlisberger, Scheidegger (84. Guntern); Rauch (67. Selimi), von Ballmoos, Hostettler, Gratassi (67. Kannathasan); Tim Schär; Jäggi.

FC Grünstern: Kunz; Weder (94. Marie), Grünig, Luca Wyssbrod, Rahmen; Sljivar (84. Lando), Marco Wyssbrod, Marti (66. Rappo); Ermel (92. Weber), Moser; Hegg.

Bemerkungen: Kirchberg ohne Schwarzwald, Luca Schär (beide verletzt), Aellig, Burkhard (beide rekonvaleszent), Sieber (Beruf), Buzaki, Cohen, Reist, Dario Röthlisberger (alle abwesend). – 34. Lattenschuss Jasari; 83. Jasari verschiesst Penalty. – Verwarnungen: 18. Niederer (Reklamieren), 24. Rauch, 49. Rahmen und Jasari (alle Fouls), 72. Röthlisberger (Reklamieren), Rappo (Foul), 87. Selimi (Reklamieren). – Platzverweis: 85. Rahmen (Gelb-Rot, wiederholtes Foul).

Mitglieder Der Club 92 kurz und bündig:

Der Club 92 unterstützt die 1.Mannschaft des FC Kirchberg in ihren sportlichen Bestrebungen finanziell. Er pflegt die freundschaftlichen Beziehungen unter den Mitgliedern. Im Club 92 werden natürliche und juristische Personen aufgenommen. Gesuch um Aufnahme sind an den Vorstand des Club 92 zu richten. Die Aufnahme kann ohne Grundangabe verweigert werden. Der Beitrag wird jeweils an der Hauptversammlung festgelegt. Zurzeit beträgt er Fr.500.- jährlich.

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Welchen Wandel hat Europa in den letzten 30 Jahren sportlich, politisch und wirtschaftlich durchgemacht? Strukturen, welche fast unumstösslich schienen, wurden von einem auf den anderen Tag ausgelöscht. Es folgten politische und wirtschaftliche Krisen einer nach der anderen. Auch in sportlicher Hinsicht passierte vieles. Weltrekorde, grandiose Olympiaden, Doping- und Finanzskandale usw. sind alles Produkte der heutigen Gesellschaft.

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