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Gala-Abend des FC Kirchberg – Das traditionelle 200er-Spiel

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ABSAGE: Beide Spiele der 1. und 2. Mannschaft verschoben!

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Aktuelle Spielberichte

Von Roland Jungi

 

Der 9:2-Sieg des Oppliger-Teams hätte noch höher ausfallen können gar müssen. Die Kirchberger dominierten die hoffnungslos überforderten Oberaargauer nach Belieben. Lotzwil-Madiswil spielte gegen die Platzherren wie eine Mannschaft aus der 4. (!) Liga auf!

 

Es waren gerade 10 Minuten gespielt, als die Vorentscheidung für die Emmentaler durch zwei Treffer von Martinez und einem von Buzaki gefallen war. Die Kirchberger spielten sich danach in einen wahren Torrausch. Eine Welle nach der anderen rollte auf das von Aljamal gehütete Tor. Zwischenzeitlich prüfte Hanke die Reflexe von Torhüter Weidmann. Danach aber übernahmen die Gastgeber das Kommando. Nach 17 Minuten düpierte Aeschlimann mit einem haltbaren Schuss Torhüter Aljamal, welcher bei diesem Tor alles andere als eine gute Figur machte. Kurz danach scheiterte Schneeberger am Kirchberger Keeper. Zwischen der 31. und 32. Minute – 47 Sekunden – erhöhte Röthlisberger, Distanzschuss ins Lattenkreuz, und erneut Martinez zum Pausenstand von 6:0 (!).

 

Kirchberg dominiert den Gegner nach Belieben!

Wer in den Reihen der Gäste zu Beginn eine Trotzreaktion – Ehrentreffer – erwartete, musste sich dafür lange gedulden. Denn noch immer bestimmten die Platzherren die Gangart in einem mehr als nur einseitigen Match. In der 54. Minute fand Friedli in Weidmann seinen Meister, gleichbedeutend mit der bis dato besten Möglichkeit der Gäste. Danach war es Hänni gleich zweimal vorbehalten das Score in die Höhe zu schrauben. Nach dem zweiten Treffer sah der erfolgreiche Torschütze wegen einer angeblich begangenen Tätlichkeit die rote Karte – der Aufreger des Tages! Die Unterzahl hinderte die Einheimischen jedoch nicht daran dem Torverhältnis eine Änderung zu verpassen. Buzaki zog in der 71. Minute unwiderstehlich los und buchte eiskalt. Zwölf Minuten vor dem Ende gelang dem eingewechselten Friedli das erste Tor für Lotzwil-Madiswil. Nur zwei Zeigerumdrehungen später schloss Hiltebrand einen Konter erfolgreich zum 9:2-Schlussresultat ab. Vor dem Abpfiff vermochte der eingewechselte Othman den guten Konter nicht erfolgreich abzuschliessen. Letztlich blieb es beim bereits bekannten Ergebnis. Oder anders gesagt: die Oberaargauer wurden für kihre indiskutable Leistung von den Kirchbergern regelrecht vorgeführt – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

 

Fussball – 4. Liga Gruppe 5

 

Kirchberg II – Lotzwil-Madiswil             9:2 (6:0).

Blickle-Arena. – 50 Zuschauer. – SR Fejza.

Tore: 3. Martinez 1:0. 7. Martinez 2:0. 10. Buzaki 3:0. 17. Aeschlimann 4:0. 31. Röthlisberger 5:0. 32. Martinez 6:0. 59. Hänni 7:0. 63. Hänni 8:0. 71. Buzaki 9:0. 78. Friedli 9:1. 80. Hiltebrand 9:2.

FC Kirchberg: Weidmann; Linn (46. Burgener), Weyermann, Jemini, Schenk; Buzaki, Dario Röthlisberger (76. Dauti), Aeschlimann (76. Kämpf), Martinez (70. Othman); Hänni; Girardi.

FC Lotzwil-Madiswil: Aljamal; Gafner, Loosli (74. Ellenberger), Fasciana (80. Lerch), Kneubühler (28. Marsal); Hilteberand, Steiger, Leuenberger, Hashiaj; Hanke, Schneeeberger (46. Friedli).

Bemerkung: 64. Platzverweis an die Adresse von Julian Hänni nach angeblicher begangener Tätlichkeit an Torhüter Aljamal.

Kirchberg kam, trotz Überlegenheit, nicht über Remis hinaus!

 

Von Roland Jungi

 

Im Nachtragsspiel der 8. Runde waren die Emmentaler die klar bessere Mannschaft. Diese wussten aus den ihnen vom Gegner eingeräumten Freiheiten herzlich wenig zu machen. Letztlich entführten die Seeländer einen schmeichelhaften Punkt an die Gestaden des Bielersees. Einmal mehr hat sich in den Reihen der Kirchberger gezeigt, dass ihnen ein Spielmacher fehlt und die Stürmer aktuell nach den ihnen verloren gegangenen Killerinstinkt suchen!

 

Dabei begann es für die Emmentaler mehr als nur vielversprechend. Bereits in der dritten Minute fingen diese einen Angriff der Gäste ab. Zafirov wurde über rechts auf die Reise geschickt. Dieser umkurvte Goalie Serafino und schob mühelos ein. Angestachelt durch die frühe Führung forcierten die Platzherren die Offensive. Leider wurde die Gangart zusehends beidseits ruppiger. Nach neun Minuten bewahrte Jasari bei seinem Abschluss nicht die nötige Ruhe. Es war genau eine Viertelstunde gespielt, als Genovese sein Glück aus gut 20 Metern mit einem Distanzschuss versuchte. Im weiteren Verlauf sahen die Fans eine zerfahrene Partie, die durch viele unnötige Unterbrüche gezeichnet war. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde zwang Jasari mit seiner Direktabnahme Torhüter Serafino zu einer guten Abwehr. Das Unheil für die Einheimischen nahte in der 35. Minute. Die Gäste bekamen einen Freistoss zugesprochen. Mathez, der Sohn des gegnerischen Trainers, verwandelte dieser zum Entsetzen der Kirchberger Abwehr direkt. Mit dem aus Sicht der Gäste verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

 

Kirchberg und seine schlechte Effizienz!

Kirchberg’s Trainer Aebi schien in der Kabine die richtigen Worte an die Adresse seiner Spieler für Durchgang zwei gefunden zu haben. De Gaetano vergab nach einem guten Zuspiel von Jäggi die gute Möglichkeit, sein Team erneut in Führung zu schiessen. In der 52. Minute zeigte der heute mehr als nur unsichere Schiedsrichter auf den Punkt im Strafraum der Seeländer nach einem an Jäggi verschuldeten Foul. Mit etwas Glück, Torhüter Serafino war mit den Fingern noch am Ball, verwandelte Reist, bereits gegen Moutier vor Wochenfrist per Elfer erfolgreich, zum 2:1. Danach wollten die Kirchberger bereits für frühe klare Verhältnisse sorgen. Jasari und Jäggi brachten Ball nicht im gegnerischen Tor unter. Das Auslassen der vorerwähnten Möglichkeiten bestraften die Gäste zwei Minuten vor dem regulären Ende durch den Ausgleichstreffer von Mathez. Trotz dem nachfolgenden Sturm aufs gegnerische Tor blieb es beim undankbaren 2:2-Remis für das Team von Trainer Klaus Aebi.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – La Neuveille-Lamboing               2:2 (1:1).

Blickle-Arena. – 150 Zuschauer. – SR Derguti.

Tore: 3. Zafirov 1:0. 35. Mathez 1:1. 52. Reist (Foulpenalty) 2:1. 88. Mathez 2:2.

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Scheidegger, Röthlisberger, Reist (84. Schwarzwald); Mustafi, Rauch (44. Girardi), Genovese; Jasari (91. Schenk), Jäggi, Zafirov (72. Burkhard).

FC La Neuveille-Lamboing: Serafino: Blanchette, Stalder (54 Tarchini), Haas, Engel (86. Ribaut); Niederhauser, Biedermann (71. Aeschlimann), Gigon, Racine

(46. Abas); Schleiffer; Mathez.

Bemerkungen: Kirchberg ohne Guntern (Ausland), Aellig, Cohen, Buzaki, Luca Schär, Dario Röthlisberger (alle nicht im Aufgebot). – 37. Offsidetor Kirchberg aberkannt. – Verwarnungen: 18. De Gaetano, 23. Rauch, 70. Biedermann, 74. Genovese, 95. Mustafi (alle Fouls). – Cornerverhältnis: 16:3 (!).

 

Von Roland Jungi

 

Die 1:3-Niederlage der Emmentaler gegen die Bernjurassier war nicht etwa der besseren Qualität der Platzherren geschuldet, sondern der vielen Unzulänglichkeiten in den eigenen Reihen. Das Aebi-Team vermochte fast zu keinem Zeitpunkt des Matches, dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen.

 

Mit einer gewissen, berechtigten Zuversicht stiegen die Kirchberger auswärts gegen Moutier ins Match und verschufen sich optische Vorteile, ohne daraus Kapital zu schlagen. Oder anders gesagt: Noch fehlt es an der nötigen Präzision in allen Teilen der Mannschaft. Die anwesenden Zuschauer sahen für 2.-Liga Verhältnisse ein intensiv geführtes Spiel. In der 13. Minute prüfte Mighali die Reflexe von Torhüter Schädler. Es folgte eine Szene, welche danach zur Führung der Platzherren führte. Ein an Tim Schär verschuldetes Foul wurde nicht von Schiedsrichter nicht geahndet. Dies führte auf der Gegenseite durch El Moussaid zum 1:0 für Moutier. Das Team von Trainer Dos Reis fiel danach für seine rustikale Gangart auf. Viele begangene Fouls liessen die Unparteiischen zu. Auf der Gegenseite aber wurde jedes kleinste Vergehen mit einem Freistoss bestraft. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass die Gäste bis nach der ersten halben Stunde auf ihre erste gute Möglichkeit vor Torhüter L’Heritier warten mussten. Der Schuss von Neuzuzug Zafirov wurde eine sichere Beute. Das Auslassen dieser Chance bestraften die Platzherren durch den zweiten Treffer, dieses Mal liess sich Perrey als Torschütze feiern. Wer jetzt bei den Fans der Gäste zur Auffassung gelangen sollte, diese würden sich bereits aufgeben, sah sich getäuscht.

 

Moutier zeigte Kirchberg die Limiten auf!

Die Emmentaler versuchten zu Beginn von Durchgang zwei endlich den Weg in den Match zu finden. Jäggi prüfte Moutier Keeper L’Heritier in der 49. Minute. Danach mutierte die Partie zurück auf bescheidenes Mittelmass. Viele, unnötige Unterbrüche beidseits lähmten den Spielfluss. Deswegen wurde das Geschehen mehrheitlich in der neutralen Zone abgehalten. In der 73. Minute, fiel, wie es sich später zeigte, durch den dritten Treffer der Platzherren durch den eingewechselten Todorovic das 3:0. Noch einmal bäumten sich die Gäste auf. Nur zwei Zeigerumdrehungen nach dem dritten Gegentreffer zeigte Schiedsrichter Jovic auf den Punkt im Strafraum der Einheimischen. Den Handspenalty verwandelte Verteidiger Reist eiskalt. Den möglichen Anschlusstreffer hatte Jasari fünf Minuten vor dem regulären Ende auf dem Fuss. Doch Torhüter L’Heritier behändigte den Ball sicher. Letztlich blieb es aus Sicht des Teams von Trainer Klaus Aebi bei der unnötigen einkassierten Niederlage.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Moutier – Kirchberg        3:1 (2:0).

Stade de Chalière. – 130 Zuschauer. – SR Jovic.

Tore: 17. El Moussaid 1:0. 39. Perrey 2:0. 73. Todorovic 3:0. 75. Reist (Handspenalty) 3:1

FC Moutier: L’Heritier; Meuret, Sanasi (76. Studer), Constant, El Moussaid (90. Condi); Loundou, Jackson, Perrey, Kammerer (61. Nzomwita); Mighali, Allemann (73. Todorovic).

FC Kirchberg: Schädler; De Gaetano (78. Schenk), Niederer (46. Scheidegger), Röthlisberger, Reist; Tim Schär (19. Burkhard), Schwarzwald, Zafirov; Jasari, Jäggi, Tim Rauch.

Bemerkungen: Kirchberg ohne Gratassi, Hostettler (beide verletzt), Mustafi, Kannathasan (beide Ferien), Guntern (Schule), Genovese (abwesend). – 19. Tim Schär scheidet verletzt aus. – Verwarnungen: 87. Todorovic (Reklamieren).

Von Roland Jungi

 

Mit einer 2:4-Niederlage endete die freitägliche Partie zwischen den Platzherren und den Gästen. Die Partie war stets gefällig, doch letztlich setzte sich die nötige Cleverness des Teams Unter-Emmental durch.

 

Zu Beginn war beiden Mannschaften deutlich anzusehen, dass sie Fussball spielen wollten und dies auf dem gut bespielbaren Terrain auch bewiesen. Mit einem Lattenknaller eröffnete Bertschy in der fünften Minute das Score der vergebenen Möglichkeiten. Nur eine Zeigerumdrehung später düpierte Hurab Torhüter Schneider mit einem unhaltbaren Schuss. Die Führung der Einheimischen hielt genau fünf Zeigerumdrehungen stand. Mittels eines blitzsauber ausgeführten Konters glich Blaser aus. Danach nahm die angeschlagene Intensität stetig zu. Für kurze Zeit waren es die Gäste, welche die Szenerie prägten. Nach 21 Minuten zwang Blaser Torhüter Grunder zu einer guten Parade. Danach war es Bertschy, welcher Torhüter Schneider keine Chance liess, vorbehalten die Platzherren wieder in Führung zu schiessen. Geistesgegenwärtig sah Reist Torhüter Grunder zu weit vor seinem Kasten stehen und überwand diesen mit einem gefühlvollen Heber zum erneuten Ausgleich. Pech hatte Neukomm nur eine Minute später. Dessen Eckball klatschte an den hinteren Pfosten. Besser machte es auf der Gegenseite Urs Ryser mit seiner unhaltbaren Direktabnahme.

 

Clevere Gäste!

Die Frage zu Beginn des zweiten Durchgangs, ob die Gastgeber wieder in den Match zurückfinden würden, resp. diesen den Ausgleich gelingen sollte, beantwortete Reist in der 45. Minute beim vierten Treffer für das Team Unter-Emmental. Doch dieses Gegentor zwang die Einheimischen noch nicht in die Knie. Das Team von Trainer Frauchiger versuchte mit allen nur erdenklichen Mitteln, so schnell als möglich den Anschlusstreffer zu buchen. Leider wurde die Gangart etwas rustikaler. Letztlich blieb es beim letztlich verdienten Auswärtssieg des Teams Unter-Emmental. Ergo: Kirchberg/Ersigen wartet immer noch auf einen solchen.

 

Fussball – Senioren 40+ OEFV

 

Kirchberg/Ersigen – Team Unter-Emmental           2:4 (2:3).

Moos, Ersigen. – 10 Zuschauer. – SR Isat.

Tore: 6. Hurab 1:0. 11. Blaser 1:1. 22. Bertschy 2:1. 24. Reist 2:2. 32. Ryser 2:3. 45. Reist 2:4.

FC Kirchberg/Ersigen: Grunder; Neukomm, Küffer, Grossmann, Bunk; Kummer, Fahrni, Hurab, Latic; Bertschy, Nadine Schneider. Eingewechselt: Feissli, Thorne, Frauchiger.

Team Unter-Emmental (Huttwil): Roland Schneider; Fiechter, Hans Rudolf Ryser, Blaser, Aeschimann; Hofer, Gerber, Häusler, Zürcher; Reist, Urs Ryser. Eingewechselt: Mathys, Aslani, Schmied.

Bemerkungen: 5. Lattenschuss Bertschy, 25. Pfostenschuss Neukomm.

Von Roland Jungi

 

Mit einer 2:4-Heimniederlage verabschiedeten sich die Emmentaler aus dem wichtigsten Wettbewerb des Berner Fussballverbandes. Konolfingen hingegen qualifizierte sich für die Achtelfinals im kommenden Frühling. Die vielen anwesend Zuschauer sahen über weite Strecken einen zerfahrenen Cup-Match.

 

Beide Teams wussten sich der Verantwortung was in der Auseinandersetzung der Kreisverbände Emmental und Mittelland auf die Spieler wartete. Diesen Anforderungen wurden zu Beginn beide Mannschaften gerecht, obschon einige, unnötige Unterbrücke zu sehen waren. Jasari und Zürcher liessen sich die ersten guten Möglichkeiten notieren. Besser machte es Wegmüller in der achten Minute. Gegen den platzierten Flachschuss war Kirchberg Torhüter Schädler völlig machtlos. Danach war man auf die Reaktion der Platzherren gespannt. Leider verflachte die Partie für einige Minuten, oder anders gesagt: das Geschehen spielte sich in der neutralen Zone ab. Zudem wurde die Gangart zusehends rustikaler. Es folgte kurz vor der Pause die vermeintliche Vorentscheidung für die Gäste. Gleich zweimal sah die Kirchberger Abwehr schlecht bei den Treffern von Lukas Aeberhard aus. Glück hatte die Mannschaft von Trainer Schneider kurz danach, als Schiedsrichter De Rito keinen Elfer zugunsten der Einheimischen pfiff.

 

Kirchberg: die letzte Konsequenz fehlte – Konolfingen eiskalt!

Fand Kirchberg’s Trainer Klaus Aebi in der Kabine die richtigen Worte an die Adresse seiner Spieler? Die erste Antwort darauf gab Schär in der 52. Minute zum 1:3. Dieser konnte am erfolgreichen Abschluss von der Gästeabwehr nicht gehindert werden. Es kam in der 63. Minute noch besser für die Einheimischen. Per Kopf netzte Schär den Ball zum Anschlusstreffer am verdutzt nachblickenden Schaad ein. Damit kehrte die zuvor verloren gegangene Spannung wieder in den Match zurück. Kirchberg vermochte die Situation, Konolfingen übergab das Mittelfeld beinahe kampflos, nicht zu nutzen. Kurz vor dem regulären Ende versuchte sich Schwarzwald aus spitzem Winkel. Keine drei Zeigerumdrehungen später war es Einwechselspieler Kutter vorbehalten, einen dicken Bock von Torhüter Schädler zum 2:4-Schlussresultat auszunutzen.

 

JAKOB-MARKT Berner Cup 1/16-Final

 

Kirchberg – Konolfingen            2:4 (0:3).

Blickle-Arena. – 300 Zuschauer. – SR De Rito.

Tore: 8. Wegmüller 0:1. 38. Aeberhard 0:2. 40. Aeberhard 0:3. 52. Schär 1:3. 64. Schär 2:3. 88. Kutter 2:4.

FC Kirchberg: Schädler; Jasari, Niederer, Scheidegger (87. Kannathasan), Reist; Schär, Mustafi (77. Girardi), Guntern (48. Genovese); Gratassi (68. Buzaki), Jäggi (77. Rauch), Schwarzwald.

FC Konolfingen: Schaad; Kaiser, Matthias Neuhaus, Rafael Neuhaus (46. Tschanz); Manuel Guggisberg (92. Hohl), Gerber, Sven Joss, Zürcher (92. Simon Guggisberg); Wegmüller (75. Kutter), Aeberhard (62. Gautschi), Sven Joss.

Verwarnungen: 36. Niederer, 41. Mustafi (beide Reklamieren), 78. Buzaki, 82. Genovese (beide Foul).

Das Spitzenspiel in Pruntrut ist lange ausgeglichen, am Ende macht ein Standard den Unterschied. Dabei verlieren die Kirchberger nicht nur die Partie mit 1:0, sondern auch beide Innenverteidiger.

 

Mit der fulminanten und überzeugenden Heim-Gala gegen Ajoie-Monterri im Rücken, stellen sich die Kirchberger der schwierigen Aufgabe auswärts beim FC Porrentruy. Die Aebi-Elf wird von einem kompakt agierenden, zweikampfstarken Team empfangen. Doch die Berner sind darauf eingestellt und antworten ebenfalls mit viel Körpereinsatz. Die erste Halbzeit ist geprägt von vielen langen Bällen, was auch mit der schwierig zu bespielenden Unterlage zu tun hat. Der offene Schlagabtausch bietet den Fans wenig Spektakel. So sind es die Hausherren, die in den ersten 45 Minuten zwei, drei Halbchancen kreieren. Auch die Kirchberger kommen zu vereinzelten Abschlüssen, die Goalie Martinovic jedoch nicht aus der Reserve locken.

 

Zwei aberkannte Tore, ein Platzverweis

 

Nach dem Pausentee nimmt die Partie an Fahrt auf, dem Heimteam gelingt der bessere Start in die zweite Halbzeit. Nach einem geblockten Abschluss von Amaouche aus aussichtsreicher Position muss Röthlisberger mit einer Bänderverletzung vom Platz. Auch nach der Neuausrichtung bei den Kirchbergern bleiben die Jurassier zwingender. Amaouche erzielt mit einem wuchtigen Kopfball das vermeintliche Führungstor, doch der Aktion geht ein Offensivfoul voraus, womit der Treffer aberkannt wird. Nur wenige Zeigerumdrehungen später jubeln die Gäste, Jäggi verlängert einen langen Ball auf Jasari, der den Ball versenkt. Die Berner Freude ist von kurzer Dauer, denn auch dieses Tor zählt nicht. Der Unparteiische will beim Kopfball von Jäggi ein Offensivfoul gesehen haben.

 

Nach den zwei aberkannten Toren müssen sich die Fans gedulden, lange Ballbesitzphasen gibt es in dieser hektischen Partie kaum zu sehen. In der 67. Minute setzt sich Sacconi den Ball für einen Freistoss. Der Captain des FC Porrentruy zirkelt den Ball aus rund 25 Meter aufs Tor und erwischt Schädler eiskalt. Nach dem Rückstand nehmen die Gäste mehr Risiko. Doch der eingewechselte Girardi, wie auch Schär verpassen es, das Score auszugleichen. Der Offensivdrang der Berner wird nach 88 Minuten gebremst. Niederer sieht nach einer strittigen Szene Gelb-Rot. Womit auch der zweite Innenverteidiger der Kirchberger den Platz unfreiwillig verlässt. In Unterzahl gelingt es den Kirchbergern nicht mehr, den mittlerweile verdienten Punkt zu sichern. So muss die Aebi-Elf die Heimreise mit leeren Taschen antreten, während die Jurassier ihre Serie fortsetzen und auch nach fünf Partien ohne Verlustpunkte dastehen.

Von Roland Jungi

 

Wer bis zum bitteren Ende alles unternimmt, um eine Runde weiter im prestigeträchtigen Wettbewerb des Fussballverbandes Bern/Jura zu kommen, hat alles richtig gemacht. Die Kirchbergerinnen lagen zwischenzeitlich mit zwei Toren im Rückstand und kehrten danach die Partie zu ihren Gunsten. Der «Treffer des Abends» gelang Christen kurz vor Schluss zum 3:2-Erfolg der Emmentalerinnen.

 

Sofort versuchten die Gäste das Spieldiktat an sich zu reissen. Hofer prüfte Gschwind. Doch die Gastgeberinnen schlugen durch gute Möglichkeiten von Emch und Rapaud zurück. Danach waren die Kirchbergerinnen wieder an der Reihe, das Tor von Weissenstein zu belagern. Montero als auch Christen vermochten Torfrau Gschwind nicht in Verlegenheit zu bringen. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde griff Goalie Pilloud nach einem von Lange perfid getretenen Corner zu. Pech hatte Montero in der 33. Minute, als diese einen gut angelegten Konter nicht vollenden konnte. Besser machte es Burri in der 36. Minute mit einem Sonntagsschuss am Mittwochabend. Kirchberg’s Torfrau Pilloud hatte nicht den Hauch einer Chance. Den möglichen schnellen Ausgleich verpasste Lehmann kurz vor der Pause.

 

Kirchberg’s Kampfgeist wurde belohnt!

Kaum war die Partie in Durchgang zwei freigegeben, als Enz von einem Missverständnis in der Kirchberger Verteidigung zur 2:0-Führung profitierte. Auch dieser Treffer hinterliess in den Köpfen der Gäste keine Wirkung. Konsequent übernahmen diese wieder das Kommando und wurden durch den Anschlusstreffer von Lehmann in der 57. Minute belohnt. Der Druck der Emmentalerinnen nahm, abgesehen von einigen, wenigen Entlastungsangriffen der Gastgeberinnen, stetig zu. In der Schlussphase fiel danach das sprichwörtliche Momentum auf die Kirchberger Seite. Zuerst glich Glutz aus, dabei war Torfrau Gschwind machtlos. Nur kurz danach drückte Christen aus knapp 20 Metern ab und unter gütiger Mithilfe von Gschwind verschwand der Ball im Weissensteiner-Tor. Letztlich blieb es beim verdienten Erfolg der Gäste! 

 

JAKOB-MARKT Berner Cup 1/8-Final

 

Weissenstein – Kirchberg          2:3 (1:0).

Weissenstein, Bern. – 30 Zuschauer. – SR Schmied.

Tore: 36. Burri 1:0. 47. Enz 2:0. 59. Lehmann 2:1. 86. Glutz 2:2. 90. Christen 2:3.

FC Weissenstein: Gschwind; Reinhard, Stähli, Ferdinandi, Celemen; Enz, Burri, Lange Gomez, Dumler; Rapaud, Emch. Eingewechselt: Baffa, Santovito, Stähli.

FC Kirchberg: Pilloud; Berger, Stürchler, Glutz, Erhard; Heimlicher, Bürki, Christen, Lehmann; Montero, Hofer. Eingewechselt: Ruberti, Halter, Bravo, Wyler, Pato Fernandes.

Von Roland Jungi

 

Noch vor dem freitäglichen Match zwischen den Vertretern der Kantone Bern und Jura war das Team von Trainer Klaus Aebi ohne einen Punktverlust. Doch gegen Diaspora musste sich dieses bei der 2:3-Heimniederlage einer technischen besseren und versierten Mannschaft geschlagen geben. Ein mögliches Remis wurde durch viele Fehler bei den Emmentalern verunmöglicht.

 

Es waren gerade sieben Minuten gespielt, da ging Diaspora durch Tobler in Führung, dabei hatte Kirchberg Goalie Schädler nicht den Hauch einer Chance. Die Reaktion der Platzherren erfolgte kurz danach durch eine gute gleichzeitig vergebene Chance von Schwarzwald. Glück hatten die Einheimischen in der 15. Minute, als Jacquel am guten Stellungsspiel von Keeper Schädler scheiterte. Es folgte ein gefährlicher Eckball von Jasari und erneut sündigte Schwarzwald im Abschluss. Besser machte es Kapitän Marco de Gaetano in der 26. Minute beim Ausgleich nach einem Freistoss. Die Kirchberger forcierten sofort die Offensive und wurde für ihre Bemühungen durch das Kopftor von Ilhan Ajrulai in der 31. Minute wieder auf den Boden der Realität zurückgeführt. Bis zur Pause vermochten beide Mannschaften aus guten Möglichkeiten noch kein weiteres Kapital zu schlagen.

 

Aufholjagd kam zu spät!

Die Frage, ob Kirchberg in Durchgang endgültig in den Match zurück findet, beantworteten die Gäste mit weiter offensiv klug angelegten Fussball, obschon die zahlreich erschienen Zuschauer mittlerweile einem offenen Schlagabtausch beiwohnten. In der 62. Minute schien die Vorentscheidung der Jurassier zu fallen. Doch deren Goalgetter Jacquel vergeigte den möglichen Matchball. Dieser liess nicht lange auf sich warten. Vier Zeigerumdrehungen später düpierte Egzon Loshi Torhüter Schädler mit einem platzierten Flachschuss. Wer damit der Drops zu Gunsten von Diaspora bereits gelutscht? Nein. Die Kirchberger setzten alles auf eine Karte. Der Anschlusstreffer von Mustafi, ein Hammer aus gut 25 Metern, kam zu spät, sodass die erste Niederlage der Emmentaler zur Tatsache wurde.

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg/Ersigen – Diaspora 2:3 (1:2).

Blickle-Arena. – 200 Zuschauer. – SR Willms.

Tore: 7. Tobler 0:1. 26. De Gaetano 1:1. 31. Ilhan Ajrulai 1:2. 66. Egzon Loshi 1:3. 93. Mustafi 2:3.

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Remo Röthlisberger (86. Kannathasan), Aellig (25. Scheidegger); Tim Schär (78. Girardi), Schwarzwald, Mustafi; Jasari, Jäggi, Burkhard (59. Gratassi).

FC Diaspora 2014: Havolli; Lachat, Zola, Semir Ajrulai, Egzon Loshi; Drilon Loshi, Boukaoui (90. Xhaqkaj), Tobler (71. Shabanaj), Bega (71. Siegenthaler); Jacquel (90. Schindelholz), Ilhan Ajrulai (71.Kabeya Tshimbi).

Verwarnungen: 57. Mustafi, 58. Zola (beide Reklamieren).

Von Roland Jungi

 

Das 4:2-Schlussresultat zugunsten des Teams von Trainer Klaus Aebi widerspiegelt kaum das Gezeigte, obschon die unterklassigen Oberländer in der Schlussphase für gehörigen Druck sorgten. Das alles erlösende Tor für die Kirchberger gelang Einwechselspieler Buzaki in der Nachspielzeit.

 

Zu Beginn der Partie schien es, dass die Gäste keine Zeit zu verlieren hatten und übernahmen das Spieldiktat. Dies führte durch Girardi und Jasari zur frühen, vermeintlich sicheren Führung. Die sehr junge Kirchberger Truppe entwickelte danach immer wieder grossen Druck aufs gegnerische Tor. In der 19. Minute vergeigte Torschütze Girardi eine sehr gute Chance. Erst nach Ablauf der ersten halben Stunde liess sich Paiva die erste Möglichkeit notieren. Doch Kirchberg Keeper Schädler liess nichts anbrennen. Kurz vor der Pause fand Cohen in Schenkel seinen Meister.

 

Turbulente Schlussphase!

An der Kirchberger Dominanz änderte sich auch in Durchgang zwei rein gar nichts. Zwar kamen die aufopfernd kämpfen Platzherren immer besser ins Spiel. Doch zu Toren sollte es noch nicht kommen. Immer wieder verpassten die Kirchberger gute Möglichkeiten, den Sack definitiv zuzumachen und auf der anderen Seite gelang den Steffisburgern die eine oder andere Möglichkeit, ohne dass ein Tor fiel. Pech hatte Balsiger mit seinem Fallrückzieher, als der Ball an die Latte klatschte. Eine Viertelstunde vor Schluss schien die Entscheidung durch den dritten Treffer der Kirchberger durch Buzaki gefallen zu sein. Doch Paiva und Giro, mittels Elfer, buchten die Anschlusstreffer. Die Siegessicherung stellte, wie bereits erwähnt, Buzaki in der 93. Minute sicher.

 

JAKOB-MARKT Berner Cup 2. Runde

 

Steffisburg (3. Liga) – Kirchberg (2. Liga regio)      2:4 (0:2).

Eichfeld. – 50 Zuschauer. – SR Nafzger.

Tore: 3. Girardi 0:1. 7. Jasari 0:2. 76. Buzaki 0:3. 83. Paiva 1:3. 84. Girod (Handspenalty) 2:3. 93. Buzaki 2:4.

FC Steffisburg: Schenkel, Dellsperger, Balsiger, Sempach, Schneider; Paiva, Blum, Girod, Abdi (46. Jaun); Mordasini; Wyss (30. Dähler).

FC Kirchberg: Schädler; Jasari, Scheidegger (46. Gratassi), Schenk, Reist; Genovese, Dario Röthlisberger (61. Schwarzwald), Cohen; Kannathasan (46. Buzaki) Girardi (68. Mustafi), Dysli(46. Guntern).

Bemerkungen: 59. Lattenschuss Balsiger. – Verwarnungen: 90. Schädler (Spielverzögerung), 91. Mustafi (Foul).

Von Roland Jungi

 

Mit einem letztlich mehr als nur verdienten 3:0-Heimsieg feierte das Team von Trainer Klaus Aebi einen perfekten Auftakt gegen Aufsteiger Courroux in die neue Meisterschaft. Das Team gewann die wichtigen drei Punkte mit einer guten kollektiven Leistung.

 

Die Einheimischen, gestärkt durch das Weiterkommen im Berner Cup gegen Sternenberg, übernahm sofort das Spieldiktat. Buzaki prüfte Courroux-Goalie Droz nach lediglich fünf Minuten. Grosses Pech hatte Hostettler nur vier Zeigerumdrehungen später bei seinm Lattenknaller aus kurzer Distanz. Besser machte es Burkhard in der 16. Minute, als dieser ein Masszuspiel von Buzaki eiskalt verwandelte. Sofort erhöhten die Platzherren den Druck aufs gegnerische Tor. Erst in der 22. Minute musste Kierchbergs Keeper Schädler seine Fangkünste gegen den Schuss von Monnerat unter Beweis stellen. Trotz diesem ersten zaghaften Auftauchen der Gäste im Strafraum der Kirchberger, blieb das Aebi-Team bis zur Pause weiter die klar dominierende Mannschaft.

 

Späte Kirchberger-Siegsicherung!

Wer in den Reihen der gegnerischen Fans zur Auffassung zu Beginn von Durchgang zwei kommen sollte, die eigene Mannschaft würde resolut den Ausgleich suchen, sah sich getäuscht. Die Dominanz der Platzherren hielten diese souverän aufrecht. Botteli, El Hadji und Keller versuchten ihr Glück, doch bei allen Situationen bewies Goalie Schädler grosse Übersicht. Neun Minuten vor dem regulären Ende erlöste Schwarzwald mit seinem Kopfballtor die Einheimischen. In der kurzen Nachspielzeit schoss Mustafi das 3:0-Schlussresultat!

 

Fussball – 2. Liga regio Gruppe 2

 

Kirchberg – Courroux      3:0 (1:0).

Blickle-Arena. – 100 Zuschauer. – SR Inäbnit.

Tore: 16. Burkhard 1:0. 81. Schwarzwald 2:0. 92. Mustafi 3:0.

FC Kirchberg: Schädler; de Gaetano, Niederer, Remo Röthlisberger, Aellig; Mustafi, Tim Schär (69. Girardi), Hostettler (73. Reist); Buzaki, Schwarzwald, Burkhard (60. Jasari).

FC Courroux: Droz; Diop, Barth, El Hadji, Botteli; Stefanizzi (77. Suvat), Maurer (40. Allo), Monnerat, Molanda (77. Ribeiro); Keller (63. Eliezer Garcia), Boillat (83. Bieri).

Bemerkungen: 9. Lattenschuss Hostettler. 73. Hostettler scheidet verletzt aus. – Verwarnungen: 13. Diop, 67. Monnerat (beide Fouls).

Mitglieder Der Club 92 kurz und bündig:

Der Club 92 unterstützt die 1.Mannschaft des FC Kirchberg in ihren sportlichen Bestrebungen finanziell. Er pflegt die freundschaftlichen Beziehungen unter den Mitgliedern. Im Club 92 werden natürliche und juristische Personen aufgenommen. Gesuch um Aufnahme sind an den Vorstand des Club 92 zu richten. Die Aufnahme kann ohne Grundangabe verweigert werden. Der Beitrag wird jeweils an der Hauptversammlung festgelegt. Zurzeit beträgt er Fr.500.- jährlich.

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Dem Club 92 beitreten ! - Warum nicht ?

Welchen Wandel hat Europa in den letzten 30 Jahren sportlich, politisch und wirtschaftlich durchgemacht? Strukturen, welche fast unumstösslich schienen, wurden von einem auf den anderen Tag ausgelöscht. Es folgten politische und wirtschaftliche Krisen einer nach der anderen. Auch in sportlicher Hinsicht passierte vieles. Weltrekorde, grandiose Olympiaden, Doping- und Finanzskandale usw. sind alles Produkte der heutigen Gesellschaft.

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