Rückrundenvorschau
Von Roland Jungi
Endlich und nach einer langen zum Teil sehr harten Vorbereitungsphase gilt es für das Team von Trainer Klaus Aebi am kommenden Samstag, 14. März 2025, ab 17 Uhr in der «Blickle-Arena», mit dem Rückrundenstart gegen die Red Stars aus Zürich ernst. Die Kirchberger verfügen über das Potential, den Verbleib in der fünfthöchsten Spielklasse des Schweizer Fussballs aus eigener Kraft zu realisieren.
Immer wieder stellt sich bei allen Teams vor der Frühjahrsrunde die Frage, wurde alles nur Erdenkliche unternommen, um optimal aus den Startlöchern zu kommen? Hier haben die Kirchberger trotz der zuletzt erlittenen Niederlage gegen Sursee – mit lediglich vier Ersatzspielern angetreten – dem Trainergespann Aebi/Brechbühler mehr als nur deutlich aufgezeigt, dass diese mehr als den Beweis erspielt haben, den Challenge anzunehmen. Deswegen werden die Spieler in dieser Woche harte Trainingseinheiten zu bestreiten haben. In diesen gilt es, die Lehren aus den vergangenen Tests zu ziehen, die Automatismen zu verinnerlichen und vor allem keine unnötigen Verletzungen einzukassieren. Das Team verfügt über einen überdurchschnittlich guten Mannschaftsgeist und jeder ist sich letztlich bewusst, was die Stunde geschlagen hat: mit Leidenschaft, Herzblut und einem unbändigen Siegeswillen die kommenden Gegner in arge Verlegenheit zu bringen und diesen Punkte für das Saisonziel – Ligaerhalt – abzujagen – nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Was zeichnet die FC Kirchberg-Ausgabe 2026 besonders aus? Den Teamverantwortlichen ist es in relativ kurzer Zeit gelungen, einige junge Spieler in den Kader zu integrieren resp. diesen, wie in den Testpartien Einsätze zu ermöglichen. Zudem haben die Leistungsträger die von ihnen erwartete Verantwortung mehr als nur wahrgenommen. Aber als gut funktionierendes Kollektiv zeigte sich deutlich, dass jeder einzelne Spieler einen positiven Schritt in seiner Entwicklung durchmachte resp. in naher Zukunft noch machen wird!
Wen man alle vorerwähnten Informationen zu einem Puzzle zusammenfügt, dann ist dem Team alles zuzutrauen. Obschon Red Star der Auftaktgegner heisst! Wie aber sollen die heimstarken Stadtzürcher düpiert oder gar geschlagen werden? Keine einfache Aufgabe! Der erste wichtige Schritt dazu ist die Abwehr. Diese wird von Beginn weg von der Angriffsreihe des Gegners gefordert werden. Auf der anderen Seite sind die Kirchberger angehalten, die sich vermutlich nur wenigen Möglichkeiten effizient in Treffer umzuwandeln. Personell muss Trainer Aebi auf den für drei Partien gesperrte Dimitri Girardi verzichten. Aktuell ist noch der eine oder andere Spieler leicht angeschlagen. Diese sollten aber auf den Spieltag hin, fit gebracht werden können.
Schlüpft Red Star in die Rolle des Spielverderbers?
Seitdem Jérôme Oswald die Zürcher übernommen und gleichzeitig eine deutliche Veränderung innerhalb des Teams durchgeführt hat, sind diese zu einer starken Mannschaft zusammengewachsen, Dies zeigte sich bereits beim Saisonauftakt im letzten Herbst, als es in der «Brunau» zu einem leistungsgerechten Remis zwischen den beiden kommenden Gegnern kam. Doch seitdem ist viel Wasser die Sihl hinuntergeflossen. Die Red Stars etablierten sich mit guten Leistungen im zentralen Mittelfeld und müssen sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt fast keine Gedanken über den Ligaerhalt machen. Deswegen und genau wegen den sehr guten Vorstellungen in den Tests ist zu erwarten, dass die Zürcher ein grosser Spielverderber im Rennen um den Aufstieg am Ende der Saison mutieren. Aber auch Trainer Oswald meinte, dass dazu der Rückrundenstart optimal verlaufen muss. Trotzdem zollt er und sein Team den Kirchbergern den nötigen Respekt – recht so!
Thalwil: 1. Aufstiegskandidat!
Wer aber sind die reellen Kandidaten für die Promotion in die 1. Liga? Mit dem FC Thalwil figuriert ein Team in der Gruppe, welches über alle Ressourcen verfügt, den Aufstieg aus eigener Kraft zu realisieren. Delikat ist in diesem Zusammen zu erwähnen, dass die Kirchberger eine Woche nach dem Rückrundenstart die Reise an die Gestade des Zürichsees machen müssen – fast schon eine Herkulesaufgabe! Liestal, Dornach und auch Aufsteiger Zürich City sind durchaus in der Lage, dem aktuellen Spitzenreiter das Leben mehr als nur schwer zu machen. Die restlichen 10 Teams – inklusive Red Star und Kirchberg – haben nur ein Ziel vor Augen: den Verbleib in der Liga zu erspielen resp. den Platz dazu zu sichern!
Die restlichen Partien der 14. Meisterschaftsrunde der 2. Liga inter Gruppe 3:
Samstag, 14. März 2026:
16:00 Uhr: FC Liestal – FC Allschwil
16:00 Uhr: FC Thalwil – Zürich City SC
16:30 Uhr: FC Ajoie-Monterri – SC Dornach
16:30 Uhr: FC Uster – FC Lachen/Altendorf
17:00 Uhr: FC Pratteln – FC Bülach
Sonntag, 15. März 2026:
15:00 Uhr: FC Dübendorf – SC Binningen.
Mit welchen Resultaten haben die beiden Protagonisten die Testphase abgeschlossen? Nachfolgend die Informationen dazu:
FC Sursee – FC Kirchberg 2:0 (1:0)
FC Linth 04 – FC Red Star ZH 1:2 (0:1).
