Transfercoup: Rückkehr von Joel Scheidegger

Von Roland Jungi

Was sich nach dem Abgang beim FC Langenthal, 1. Liga classic, für den pfeilschnellen Abwehrspieler abzeichnete, gab es fast nur eine logische Antwort: Rückkehr zu seinen fussballerischen Wurzeln, oder anders gesagt: die Kirchberger, aktuelles Mitglied der regionalen 2. Liga, erhalten eine sehr gute Verstärkung für die im letzten Herbst phasenweise leicht verunsicherte Abwehr der Kirchberger.

 

Eigentlich wäre der Vertrag des Einwurf gewaltigen Joel Scheidegger bei den Gelb-Blauen noch bis Ende der laufenden Saison gelaufen. Doch bei den Oberaargauern wurde nicht zum ersten Mal eine Radikalkur im Kader durchgeführt. D.h. 10 (!) Spieler kamen und 10 (!) gingen, darunter auch Joel Scheidegger.

Zu Recht sei es erlaubt, einen Blick in die fussballerische Vergangenheit des immer ehrgeizigen Spielers zu werfen. Dieser durchlief die Nachwuchsabteilung der Kirchberger und wechselte für die Saison 2016/17 zusammen mit Driton Jasari ans Ufer der Langete. Damals spielten die Langenthaler noch in der interregionalen 2. Liga. Als Willy Neuenschwander den Posten des Cheftrainers übernahm, mutierte der Kirchberg Rückkehrer zum Stammspieler – Aussenverteidiger, Innenverteidiger und Mittelfeldspieler – und durfte während einiger Zeit mit grosser Demut und Stolz auch die Rolle des Kapitäns übernehmen. Weiter sei erwähnt, dass der Neo-Orange-Schwarze mit nicht weniger als 134 (!) 1.-Liga Matches und 9 Teilnahmen im Schweizer-Cup auf den legendären «Birkenring» – heute «Blickle-Arena» – und der damit verbundenen Routine zurückkehrt.

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